Gametipp: FIFA 13 und PES 2013

Eine alte Fußballweisheit besagt, dass diejenige Mannschaft am Ende als Sieger den Platz verlässt, die mehr Zweikämpfe für sich entscheiden kann. In einer Zeit, in welcher hochwertiger Technik-Fußball aus Iberien die internationalen Geschicke bestimmt, wirkt diese Statistik zwar nicht mehr ganz so gravierend. Entscheidend sind die individuellen körperlichen Duelle aber nach wie vor. Dass sich die zwei populärsten Fußballgames seit Jahren eine hart umkämpfte Auseinandersetzung liefern, ist deshalb typisch für diesen Sport. Der jährliche Kampf um neue grafische Möglichkeiten, ein breiteres Angebot in Sachen Modi und die Authentizität sorgt dafür, dass beide Spiele Jahr für Jahr besser werden. FIFA 13 und PES 2013 wollen aus der Reihe auch bei diesem Mal nicht herausfallen. Grund genug, mal einen Blick darauf zu werfen, was sie dem Gamer in diesem Jahr zu bieten haben.

Die Spieler werden immer realistischer

Man konnte sich in der letzten Saison gerade in der spanischen Primera Division schon ein wenig die Augen reiben. Schaffte es ein kleiner Argentinier, auf dessen Trikot der Name Messi steht, doch mit sagenhaften 50 Saisontreffern, sich die Torjägerkrone zu holen. Unwesentlich schlechter machte es der Portugiese Cristiano Ronaldo. Die Beiden gehören wie in der Wirklichkeit auch bei FIFA 13 und PES 2013 zu den absoluten Ästheten. Gerade in den individuellen Fähigkeiten erkennt man ihre besonderen Fähigkeiten, die sich von denen vieler Spieler entscheiden. Ein Messi-Dribbling und die zahlreichen Ronaldo-Übersteiger können so bei PES 2013 dank den neuen Innovationen Dynamic First Touch und Depth-Touch-Dribbling so manches Spiel entscheiden. Gleichzeitig führen die einzelnen technischen Defizite einiger Spieler aber auch zur einen oder anderen verpatzten Ballannahme. Auch mannschaftstaktisch haben beide Spiele ordentlich nachgerüstet. Die Defensivreihen wirken immer geschulter, Außenverteidiger starten schneller in die Gasse und ohnehin sind alle Mitspieler stets in Bewegung und anspielbar.

Neue Modi und viele Effekte auf und neben dem Feld

Insbesondere FIFA 13 schafft es, auf die Vorgängerversionen noch einiges drauf zu packen. So hat sich im Bereich der Transfers ordentlich etwas getan. Vorab kann man erfahren, welche ungefähre Ablösesumme ein Verein für einen Spieler haben möchte. Neu ist auch, dass im Karrieremodus Nationalmannschaften betreut werden können. Hierbei richten sich die Angebote nach der Erfahrung, die man bereits auf Vereinsebene nachgewiesen hat. Auch von der Kulisse her hat sich ordentlich etwas getan. Sofern man möchte, wird man durch den Kommentator über die Ergebnisse anderer Spiele informiert. Die Fangesänge brauchen das Duell mit der irischen Unterstützung während der EM ebenfalls nicht scheuen. Was genau uns bei den Spielen erwartet, wird sich erst bei der Veröffentlichung hundertprozentig klären. FIFA 13 von EA Sports ist für Ende September angesagt. Konami hingegen verweigert dazu bisher jede Information. Dafür aber hat man erstmalig eine Demo herausgebracht. Diese zeigt schon, wohin die Reise gehen soll – man möchte dem Gamer ein tolles Fußballabenteuer ermöglichen.


Ein Kommentar zu “Gametipp: FIFA 13 und PES 2013” Eigenen verfassen
  1. […] beim Vorgänger, „FIFA 13“, gab es so einiges an neuen Features zu bewundern. Es gehört zum Grundkonzept bei […]

    30.09.2013
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