Französische Filme zum Verlieben – Teil 2

Willkommen bei den Sch'tis
Philippe Abrams ist Direktor des Postamtes einer Kleinstadt in der Provence. Doch ihn zieht es an die Côte d´Azur. Oder besser gesagt seine Frau zieht es dorthin. Um den begehrten Posten am Meer zu erlangen, täuscht Philippe eine schwere Behinderung vor. Alles scheint geregelt, er hat den Champagner für seine Abschiedsfeier schon kalt gestellt, aber eine Routinekontrolle bringt seine Träume zum Platzen. Dumm gelaufen für Philippe, der nun wegen Betruges anstatt an die Côte d´Azur in den hohen Norden strafversetzt wird. In ein Gebiet, dessen Name allein schon jeden Franzosen zum Frösteln bringt. Er muss für zwei Jahre nach Nord-Pas-de-Calais, in den Vorhof der Hölle. In dem es so kalt, barbarisch und lebensfeindlich zugeht, dass die Ureinwohner nicht einmal richtiges Französisch sprechen, sondern Ch’ti. In dieser Gegend zu leben, würde Philippes Frau nicht überstehen und so macht sich Philippe allein auf den Weg zu seiner Strafmission in den hohen Norden…
Willkommen bei den Sch’tis“ ist mit über 20 Millionen Kinobesuchern der erfolgreichste französische Film aller Zeiten und avancierte auch hierzulande zum Leinwanderfolg. Der Film spielt mit Klischees, Vorurteilen und jeder Menge Halbwissen und erst nach und nach wird klar, dass in der lebensfeindlichen Provinz das Leben zwar einen anderen Rhythmus hat, aber durchaus auch seine schönen und vor allem menschlichen Seiten.
„Willkommen bei den Sch’tis“ ist ein unaufgeregter und wunderbar amüsanter Film, der seinen Spaß nicht aus Klamauk und Holzhammerhumor zieht, sondern aus einer lebendigen Geschichte. Höhepunkt des Films ist sicherlich der Dialekt der Nordfranzosen, der grandios umgesetzt wurde. Den Film kann man bedenkenlos für einen entspannten Abend zu zweit empfehlen.


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