Filmtipp: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2

Wolkig-mit-Aussicht-auf-Fleischbällchen-2Was hat Erfinder Flint Lockwood im ersten Teil von „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ nicht alles versucht, um Aufsehen zu erregen. Das kluge Köpfchen hat an einer Maschine gewerkelt, die nicht nur seine Träume wahrwerden ließ. Durch sein FLDSMDFR (gesprochen: Flitzem-Deför) konnte er Wasser in leckere Lebensmittel umwandeln. Statt Tropfen regnete es Cheesburger, statt gewöhnlichen Wirbelstürmen zogen Spaghetti-Tornados über das Land. Kurz bevor aromatische Szenario ein unermessliches Ausmaß annahm, zerstörte Flint seine eigene Maschine. Genau an diesem Punkt setzt nun auch die heißersehnte Fortsetzung an. „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2“ ist ohne Frage ein zweiter Teil, dessen Produktion sich lohnt und ganz nebenbei einer für alle Altersklassen.

Vorsicht vor den Naschtieren

Durch seine interessante Erfindung hat Flint (Bill Hader, dt. Robin Kahnmeyer) sich einen richtigen Namen gemacht. Sein großes Idol Chester V hat ihn sogar in die Live Corp Company eingeladen, jene Institution für die klügsten Virtuosen des Landes. Seine vorrübergehende Euphorie legt sich an dem Punkt, als Clint erfährt, dass er seine frühere Schöpfung gar nicht vollends zerstört hat. Stattdessen hat sich diese auf der verlassenen Heimatinsel sogar weiterentwickelt. Mittlerweile ist sie dazu in der Lage, aus produzierter Nahrung richtige Lebewesen hervorzubringen. Die so genannten Naschtiere, Foodimals im englischsprachigen Original, setzen sich aus den lustigsten Kombinationen zusammen und machen Flint und Co. das Leben schwer.

Shrimpansen, Tacodile und Frittantulas

Zu Flints Expeditionstruppe gehören unter anderem die aufgeweckte Journalistin Sam Sparks (Anna Faris, dt. Palina Rojiniski), der hartgesonnene Polizist Earl Devereaux (Terry Crews, dt. Leo Vornberger) und der stets hungrige Brent McHale (Andy Samberg, dt. Sebastian Schulz). Natürlich ist auch Äffchen Steve (Neil Patrick Harris, dt. Bernhard Völger) mit dabei. Gemeinsam treffen die Abenteurer auf beißwütige Tacodile, gigantische Nilpfertoffeln, flexible Frittantulas und durch die Lüfte schwingenden Shrimpansen. So lustig diese auch ausschauen, auf der Welt haben sie nun wirklich nichts zu suchen. Unterstützung bei ihrer heiklen Mission erhält die Bande von der gewieften Orang-Utan-Lady Barb, für deren Synchronisation Cindy aus Marzahn wie die Faust aufs Auge passt.

 


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter