Filmtipp: Titanic 3D

Der Untergang des größten Passagierschiffes seiner Zeit war zu Beginn des 20.Jahrhundert ohne Frage ein tragischer Vorfall. Tausende verstarben. Besonders aus der untersten Klasse, den unteren Decks fanden viele keinen Ausweg mehr. Heute, ziemlich genau einhundert Jahre danach, wurde der Mythos der verschiedensten Theorien, die zum dem Unfall der Titanic kursierte, vielfach ausgeschlachtet. Die Verfilmung von James Cameron, die im Jahr 1997 Milliarden einspielte und Millionen Menschen in die Kinos lockte, gilt in Sachen Filmgeschichte als monumentaler Meilenstein. Nun hat sich Cameron, der eigentlich von 3D-Konvertierungen nichts hält und den Versuch bei „Kampf der Titanen“ eher kritisch kommentierte, doch dazu entschlossen, seinen eigenen Film dahingehend umzuwandeln.

Was dabei herausspringt, ist Camerons nächster Millionenerfolg. Hatten bereits 1997 viele Kinobesucher von der atemberaubenden Liebesgeschichte um Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) geschwärmt, dringt gerade diese Beziehung in 3D noch eindrucksvoller an den Kinobesucher. Natürlich ist man durch die 3D-Technologie auch geschockt, welch großer Eisberg dort auf einen zukommt und selbstverständlich wirken auch die gigantische Titanic und die  Unterwasseraufnahmen bei der Suche nach dem alten Schmuckstück, in welche der Hauptfilm eingebettet ist, grandios. Hauptsächlich geht es in dem Film aber um eine romantische Liebesgeschichte verpackt in einem historisch-bedeutenden Rahmen. Gut, dass Mister Cameron diese neu auflegt und nach seinem Ausflug nach Pandora wieder mal ein Großereignis auf die Leinwand zaubert.


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