Filmtipp: Thor – The Dark Kingdom

thor-2-plakatVon vielen Seiten aus wird Comics der literarische Wert abgesprochen. Dabei beweist die Manie beim Verkaufsstart des neuen Asterix-Bandes in der vergangenen Woche ebenso gut wie die vielen Actionverfilmungen der letzten Jahrzehnte, welch großes Unterhaltungspotenzial insbesondere dieses Genre mit sich bringt. Aus dem Hause Marvel hat es schon so mancher Superheld auf die Kinoleinwand geschafft. 2011 bekam man mit einer hammerschwingenden Mythengestalt ein neues Mitglied aus dem Avengers-Ensemble vor die Nase gesetzt. Zwei Jahre später darf besagter „Thor“ erneut seinen Hammer durch die Lüfte schwingen und dabei unzählige Kinozuschauer aus den Sitzen reißen. „Thor – The Dark Kingdom“ ist eine Fortsetzung, auf die nicht nur der Comicfan gewartet hat.

Die Auferstehung eines totgeglaubten Feindes

Asgard-Herrscher Odin (Anthony Hopkins) spricht man im Reich mittlerweile ein wenig die Führungsqualitäten ab. Sein Sohn Thor (Chris Hemsworth) muss an allen Ecken der neun Reiche Aufstände im Keim ersticken.  Allein in den ersten Filmsequenzen kommt der Actionfreund bei den zahlreichen Gefechten schon mal eindrucksvoll auf seine Kosten. Nachdem ihn Torwächter Heimdall (Idris Elba) darüber in Kenntnis setzt, dass er Thors Geliebte Jane Foster (Natalie Portman) auf der Erde nicht mehr erblicken kann, ist aber erst einmal Wichtigeres angesagt. Grund dafür ist Malekith (Christopher Eccleston), der Jane benutzen will, um die Herrschaft an sich zu reißen. Der Dunkelelfen-Anführer ist wahrlich kein Unbekannter. Das vermitteln uns die Schlachten mit Odins Vater, die vom Filmteam zurück in die Erinnerung gerufen werden. Während Odin jeden Mann opfern will, um Asgard mit aller Macht zu schützen, plant Thor einen Geniestreich, bei dessen Umsetzung er die Hilfe eines Erzfeindes benötigt.

Brillante Darsteller, die Altertum und Science Fiction miteinander verbinden

Gemeint ist Loki, der sich seit seinem Aufstand im ersten Teil als Kerkerinsasse in Asgard charakterisiert. Schauspieler Tom Hiddleston ist eines der großen Highlights des Filmspektakels, weil er dem Meister der Illusion in beinahe jeder Szene Glanzmomente verleiht. Der Adoptivbruder Thors bietet das optimale Gegenstück zum Thronfolger, für dessen Darbietung im Übrigen rund 30 Hammer in unterschiedlichen Ausführungen angefertigt wurden. Gemeinsam mit Jane und Thors Gefolge um Volstagg, Sif und Fandral ist er Teil eines ordentlichen Protagonisten-Team, welches Neu-Regisseur Alan Taylor („Game of Thrones“) einen gelungen Sprung vom Fernsehbildschirm auf die Kinoleinwand ermöglicht.

 


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  1. […] Film passt perfekt in die Avengers-Reihe der zweiten Generation, die mit „Iron Man 3“ und „Thor – The Dark Kingdom“ bereits zwei grandiose Blockbuster in der Vita zu stehen hat. Comicfans mögen sich […]

    26.03.2014
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