Filmtipp: The Croods

The CroodsFrühere Epochen strahlen eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen aus. Als Kinder freuen wir uns über Abenteuergeschichten, in denen es um Dinosaurier geht, die Spielzeuge mögen wir ohnehin. Selbst im Erwachsenenalter hegen wir noch ein gewisses Interesse für die Urzeit. Nach den einzelnen Teilen von „Ice Age“ war es so eigentlich nur ein Frage der Zeit, wann mal ein animiertes Steinzeitabenteuer auf die Leinwand kommt, das den Fokus auf die Menschen legt. Herausgesprungen ist schließlich „The Croods“, das ab morgen zum familiären Kinoabenteuer einlädt.

Ein Spiel mit der Historie

Eigentlich ist die Welt von Grug (Nicolas Cage, deutsch: Uwe Ochsenknecht) und seiner Familie so, wie sie ist, recht in Ordnung. Als einziger Clan haben sie es geschafft, trotz der übermächtigen Präsenz von Dinosauriern, Riesenschlangen und anderen urzeitlichen Kreaturen zu überleben. Wenngleich das nur durch die strenge Einhaltung der Regeln des Familienoberhauptes möglich scheint, wirkt die Familie doch recht glücklich. Da wird es dann auch akzeptiert, wenn Grug bei Einbruch der Dunkelheit mal einen riesigen Stein vor die Tür rollt und keinen mehr herauslässt. Die alltägliche Szenerie verändert sich erst, als die Höhle der Croods einzustürzen beginnt und sie sich auf eine abenteuerliche Reise begeben müssen.

Eine neue Welt

Einzig Tochter Eep (Emma Stone, deutsche: Janin Reinhardt) scheint vor Neugierde zu platzen, sinnbildlich wagt sie dann auch den ersten Schritt nach draußen. Binnen kürzester Zeit stoßen sie auf den Lebenskünstler Guy (Ryan Reynolds), der schon rein äußerlich so einiges mit seiner deutschen Synchronstimme Kostja Ullmann gemeinsam hat. Dieser erklärt ihnen das bevorstehende Ende der Welt, das dann auch wirklich eintritt. Die wahre Fantasie der beiden Regisseure Chris Sanders („Lilo & Stitch“) und Kirk DeMicco zeigt sich in den Bildern danach. So sehen wir Wale mit Beinen, Mäuse in Elefantenoptik und fliegende Piranhas. In der neuen Welt, die schon ein wenig an das Gebilde von „Avatar“ erinnert, müssen sich Grug, Eep, Guy und die anderen erst einmal zurechtfinden. Am besten gelingt das Großmutter Gran, die dem Schwiegersohn auch mal eine aus Spaß verpasst oder beim Münzenwurf als Wurfobjekt herhält. Für den Zuschauer ist sie eines der vielen Highlights eines Animationsfilms, der definitiv etwas für die ganze Familie sein dürfte.


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