Filmtipp: The Company Men

John Wells lässt ein Star-Ensemble auffahren, um in dem Film „The Company Men“ den Finger auf die Wunde zu legen. Nun mag man es bei einem Film über das vermeintliche Proletariat und der immer weiter klaffenden Schlucht zwischen Führungsetagen-Anspruch und tatsächlichem Blue-Collar-Worker für ein wenig paradox halten, dass gleich mehrere, nicht gerade günstige Stars das verkörpern sollen, was angeprangert wird. Aber sei es drum. Sie machen ihre Arbeit immerhin verdammt gut.

In dem Film geht es um Bobby Walker, der eigentlich ein harmonisches Leben führt. Bis seine Firma ihn vor die Tür setzt. Er muss sich einen neuen Job suchen, was sich als schwieriger erweist, als gedacht. Zumindest wenn der Job auch noch ein wenig Spaß machen soll. Letztlich wird er also vor die Wahl gestellt und muss sich fragen, ob es das schon gewesen sein soll.

Die Besetzung ist sicher das Herzstück dieses Films. Die Gesichter sprechen Bände und vermitteln auf subtile Weise, was in den Köpfen vor sich geht. Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrisen, vor allem in den USA, kann man hier fast schon von einer Dokumentation sprechen.

Schon in The Town konnte Affleck als Charakterdarsteller brillieren. Chris Cooper kennt man auch als gestandenen Schauspieler, bspw. aus Bourne Identität. Sogar ein Kevin Costner hat nach einigen Jahren von eher schwacher Leistung wieder zu alter Stärke zurückgefunden, was unter anderem der Film Jede Sekunde zählt – The Guardian beweist. Auch ein Tommy Lee Jones muss nicht vorgestellt werden. Ist er doch bekannt aus der Men in Black-Reihe und demnächst wohl auch in einem dritten Teil zu sehen.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter