Filmtipp: Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben

Stirb langsam 5Wenn es ein Kinoheld einmal geschafft hat, sich in die Herzen seiner Zuschauer zu spielen, dann sollte er auch immer wieder auf der Leinwand zu sehen sein. Einige Vertreter des Genres ermöglichen das dem Kinobesucher über einen langen Zeitraum, Bruce Willis beispielsweise ist 1988 das erste Mal in die Rolle des New Yorker Polizisten John McClane geschlüpft. 25 Jahre später sehen wir ihn zwar ein wenig gealtert, aber ohne Verlust an Durchschlagskraft. So wird auch der ab Donnerstag zu sehende „Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben“ zum Filmspektakel der Extraklasse. Für Fans von Willis aka McClane ohnehin, doch interessanterweise auch für alle, die bisher an der Reihe vorbeikamen.

Ein Vater-Sohn-Gespann

Unter der Regie des irischen Regisseurs John Moore („Der Flug des Phoenix“, „Max Payne“) brilliert Bruce Willis in seiner Lebensrolle einmal mehr. Eigentlich wollte er mal ein wenig Ruhe genießen. Doch wie es so ist, rutscht der prominenteste aller New Yorker Cops aus heiterem Himmel in sein nächstes Actionabenteuer. Ort dafür ist dieses Mal Russland, wo McClane auf seinen Sohn trifft. Genau genommen reist er nur, um seinen inhaftierten Sprössling wieder in die Heimat zu bringen. Die Realität jedoch gestaltet sich um einiges komplizierter. John „Jack“ McClane, für den Jai Courtney („Jack Reacher“) engagiert wurde, ist mittlerweile ein angesehener CIA-Agent und so längst nicht mehr der Nichtsnutz, der seinem Vater früher Sorgenfalten bescherte. Gemeinsam sollen die Beiden den Raub russischer Atomwaffen verhindern, so einen gewaltigen Terroranschlag abwenden und den Russen Komorov (Sebastian Koch) beschützen, den die Bösewichte zu gerne auffinden würden.

Ein Film, der von Beginn an Eindruck macht

Schon immer haben sich die Macher eines Filmes aus der Reihe „Stirb langsam“ ordentlich etwas einfallen lassen. Man denke nur einmal an in Flammen ausbrechende LKWs auf einer Brücke. Ein ganz besonderes Highlight im fünften Teil bietet ein originaler ungarischer Mi:24-Kampfhubschrauber, den das Militär der Crew zur Verfügung stellte. Bereits zu Beginn des Films zeigt sich, wo die Reise hingeht. McClane wird von einem Taxifahrer als Cop entlarvt, kurz danach fliegen die ersten Wagen in die Luft. Neben einigen Neuerungen im Effektbereich ist es vor allem das neue Konzept eines auftretenden Duos, was Eindruck macht. Dass die Wahl dabei im Übrigen auf Courtney fiel, war lange ungewiss. Prominentere Namen wie Paul Walker („Fast an Furious“) oder Liam Hemsworth („The Expendables II“) waren ebenfalls im Rennen.

 


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