Filmtipp – Schutzengel

SchutzengelEr ist womöglich nicht nur Deutschlands erfolgreichster Schauspieler, er ist auch noch mit Ende vierzig einer der größten Frauenschwärme, die unser Land zu bieten hat. Til Schweiger ist aus dem deutschen und auch internationalen Filmgeschäft nicht mehr wegzudenken. Seine Vita liest sich atemberaubend, ebenso die Liste der Schauspieler, mit denen er zusammengearbeitet hat. Selbst für Heiner Lauterbach, einen weiteren Großen des deutschen Films, war es von Anfang an eine Ehrensache, beim neuen Schweiger-Film „Schutzengel“ mitzuspielen. Dieser findet am Donnerstag den Weg in unsere Kinos und zeigt einen anderen Schweiger. Thema ist anders als zuletzt nämlich keine Liebesgeschichte alá „Kokowääh“ oder „Männerherzen“, sondern actiongefüllte Dramatik.

Ehemaliger Elitesoldat beschützt eine Zeugin

Die Altersgrenze von 16 Jahren zeigt schon, was einem in dem über zweistündigen Abenteuer erwarten kann. Schweiger, der in der Rolle des ehemaligen KSK-Soldaten Max sein eigenes und das Leben der jungen Nina schützen muss, liefert sich so manch heftige Schießerei. Um die Rolle authentisch zu spielen, hat Schweiger sogar Schießtraining und eine Militärgrundausbildung absolviert. Als Nina (Tochter Luna Schweiger) ein furchtbares Verbrechen beobachtet, wird sie zur Vollwaisin, die Geschäftsmann Thomas Backer (Heiner Lauterbach) gefährlich werden könnte. Aus diesem Grund hetzt dieser ihr gleich mehrere Killer auf den Hals, die das Problem schnellstmöglich aus dem Weg räumen sollen. Der Zeugenschutz kann sie davor nicht wirklich bewahren, so dass Max ihre einzige Hoffnung darstellt.

Gemeinsam überleben

Der Einzelgänger greift bei seiner Aufgabe auf eigenwillige Methoden zurück, setzt sich auch über das Wort des Polizeipräsidenten Brietner (Herbert Knaup) hinweg. Polizei und Staatsanwaltschaft bekommen von der eigenartigen Gangart Wind, doch scheinen sie ihn walten zu lassen. Das liegt zum einen daran, dass keiner so wirklich in der Lage ist, ihn von seiner Aufgabe abzuhalten und zum anderen an seiner aufopferungsvollen Art, wie er Nina mit seinem Leben schützt. Während des Films entwickelt sich zwischen den Beiden ein Band, dass auch Rückschläge nicht so schnell durchtrennen können. Dabei zur Hilfe stehen ihnen Staatsanwältin und Ex-Freundin Sara (Karoline Schuch) sowie der Kriegsgefährte Rudi (Moritz Bleibtreu). Dieser verleiht dem Film dank einer Rolle, die ihm wie auf den Pelz geschneidert wurde, den ein oder anderen außergewöhnlichen Glanzmoment.

 


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