Filmtipp: Ruhm

Daniel Kehlmann kannte man zu großen Teilen bisher eigentlich nur als Autor von „Die Vermessung der Welt“, einem grandiosen Werk, das 2012 ebenfalls noch die Kinoleinwand erobern soll. Nun aber steht mit „Ruhm“ erst einmal ein anderes Werk im Fokus. Das Kurzgeschichtenmosaik, das sich ganz dem Titel nach mit Erfolg und der dazugehörigen Anerkennung beschäftigt, huscht ab Donnerstag über die Leinwände und glänzt mit Schauspielgrößen wie Senta Berger und Heino Ferch. Für Regisseurin Isabel Kleefeld ist es ihr Leinwanddebüt und, dass dieses keinesfalls ein einfaches darstellt, ergibt sich aus der Struktur des sehr facettenreichen Werkes von eben jenem Autor Daniel Kehlmann.

„Ruhm“ ist eine Sammlung aus Kurzgeschichten, neun an der Zahl, die allesamt das Titelthema auf eine unterschiedliche Art und Weise problematisieren. Ob es um den Auf- oder möglichen Abstieg geht, die Protagonisten sind alle irgendwie miteinander vernetzt, zumindest ihre Schicksale. Während Internetblogger Mollwitt ganz gerne einmal die Hauptrolle in einem Werk seines Idols spielen würde, fürchtet die Frau des Autors sich davor, jemals so eine Rolle auszufüllen. Filmstar Tanner (Heino Ferch) hingegen hat mächtig Angst vor dem Fall in die Bedeutungslosigkeit und so kämpft er weiter um die eigene Popularität. Inwiefern ihm das gelingt und was genau die anderen damit zu tun haben, dürfen Filmfans sich ab Donnerstag ansehen.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter