Filmtipp: Resturlaub

Wir kennen es alle. Irgendwann wächst einem alles über den Kopf und man will einfach nur noch weg – weg aus dem Alltag und allen Verpflichtungen. Stattdessen lieber mal ausspannen und alle Sorgen hinter sich lassen, lautet die Devise. Ähnliches hat Tommy Jaud in seinem Roman „Resturlaub“ behandelt und siehe da, seine Geschichte hat es nun auf die Leinwand geschafft. Am 11.  August hat das lange Warten ein Ende und Fans des Kultautors, von dem sich mancher schon eine Verfilmung von „Hummeldumm“, der lustigen Busreise durch die Wüste Afrikas, gewünscht hat, kommen nun im Kino auf ihre Kosten. „Resturlaub“ ist die Geschichte eines Mannes, der nach dem sucht, was er will und vom Leben erwartet. Dafür reist er um die halbe Welt, um letztlich festzustellen, dass er das, was er will, längst hatte.

In der Situation von Pitschi Greulich (Maximilian Brückner) hat sich garantiert schon jeder einmal befunden. Um ihn herum scheint die ganze Welt eine spießige Wandlung zu vollziehen. Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut. Freundin Biene (Mira Bartuschek) spricht über das Kinderkriegen und nun ist auch sein bester Kumpel unter der Haube gelandet. Um allem zu entfliehen, steigt Pitschi in den Flieger nach Buenos Aires, um in einer Weltmetropole ein neues, unbeschwertes Leben zu führen. Ihm zur Seite gestellt wird Sprachlehrerin Luna (Melanie Winiger), die ihm Spanisch, Tango und noch manch andere Sache beibringt. Heraus kommt eine smarte Komödie über die Midlife-Crisis eines Mannes mit absoluter Topbesetzung und der nicht ganz neuen Erkenntnis, dass das Glück manchmal näher ist, als man denkt.


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