Filmtipp: Prometheus – Dunkle Zeichen

Prometheus Dunkle Zeichen CoverManchmal sollte man besser nicht alles wissen. Man sollte nicht zu tief graben und die Dinge vielleicht als das hinnehmen, was sie sind. Seit jeher liegt es in der Natur des Menschen nach seiner Herkunft zu forschen, nach seinen Ursprüngen, seiner Entstehung. In „Prometheus – Dunkle Zeichen“ schickt Kult-Regisseur Ridley Scott ein absolutes Expertenteam quer durch den Weltraum, um einer Spur zu folgen. Diese wird uns als eine Art Einladung deklariert, doch kann sie genauso gut ein Hilferuf von Freunden oder eine Falle von Feinden sein. In Verbindung zu dem Science Fiction Klassiker „Alien“ steht der heutige Filmtipp ohne Frage, die Geschichte allein ist aber schon den Gang ins Kino wert.

Eine Einladung mit Geheimnissen

Es ist das Jahr 2089, in welchem die Forscher Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Logan Marschall-Green (Charlie Holloway) auf alte Höhlenzeichnungen stoßen, die sie als eine Art Einladung von befreundeten Wesen verstehen. Dahingehend stimmen die Erinnerungen sämtlicher Kulturen überein. Vier Jahre später befinden sie sich mit 15 anderen Experten auf einer Reise durch die Galaxien. Finanzier Peter Weyland (Guy Pearce) hat für die Crew des Raumschiffs „Prometheus“ keine Kosten und Mühen gescheut und die Besten der Besten versammelt. Mit dabei sind auch der anpassungsfähige Android David (Michael Fassbender) und die Repräsentantin seiner Firma Meredith Vickers (Charlize Theron). Wohin genau die Reise führt, weiß niemand so recht. In der Anfangsszene des Films wird ein menschenähnliches Wesen von einem Raumschiff auf der Erde abgesetzt und zerfällt dort. Es verteilt sich in der Folge im Wasser, was die spätere Entstehung der Menschheit vorwegnimmt und zudem als Aufhänger des Films verstanden werden muss.

Elemente, die einen Science Fiction Film ausmachen

Allein schon die Szenerie, in der ein vermögender älterer Herr ein Team von Experten auf eine Expedition schickt, wo sie etwas Unerwartetes erwartet, ist im Genre allseits bekannt. Die Riesenwesen, auf die sie relativ früh stoßen, sind hingegen schon sonderbar. Aufgrund der genauen Analyse eines Toten dieser Spezies stellen Shaw und Co. Ähnlichkeiten zu unserer Spezies fest. Bis auf ein paar kleine Würmer, die sich an der Leiche befinden, gibt es aber keinerlei Hinweise, was zum mysteriösen Massensterben der Urwesen geführt hat. Dass sich dies schon bald ändert, ist Plan eines neuen Blockbusters, der mit zahlreichen Szenen das Kinobesucherherz höherschlagen lässt. Ab 09.08 darf man dann auch endlich hierzulande begutachten, wie Mister Ridley Scott seinen nächsten Kassenschlager  auf die Leinwand zaubert. Parallelen zu „Alien“ sind ohne Ende erkennbar, wenngleich die Story eher unter den zwanghaft wirkenden Verbindungen leidet. Nötig sind sie nicht, sowohl der Plot als auch die Darsteller reichen vollkommen aus, um gut zu unterhalten.


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