Filmtipp: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

Percy Jackson - Im Bann des ZyklopenWährend ihnen in der früheren Menschheitsgeschichte eine sehr bedeutende Wertschätzung entgegengebracht wurde, ist die griechische Götterwelt heute weitgehend aus dem Gedankengut verschwunden. Würde es in der medialen Welt nicht einige Verweise auf die großen Gottheiten geben, bliebe die erste Generation des 21. Jahrhunderts bereits ohne Kenntnisse über Zeus und Hades, Poseidon oder Aphrodite. Das ist wahrlich schade, denn die griechische Mythologie ist eine der großen Keimzellen für unsere heutige Kultur. Nicht nur aus diesem Grund erscheint eine Filmproduktion wie Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen als ein Segen. Selbstverständlich sind die großen Namen dort in einen Kontext eingebettet, der nicht mehr so ganz dem eigentlichen Ursprung entspricht. Trotzdem leisten derartige Filme eine Menge dafür, dass unser menschliches Kulturgut nicht in Vergessenheit gerät.

Die nächste Bewährungschance für den Halbgott

Drei Jahre sind vergangen, seit wir mit „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ die erste Adaption der bereits äußerst erfolgreichen Romane von Rick Riordan zu sehen bekamen. Mittlerweile befindet sich Percy (Logen Lerman) im siebten Schuljahr und so richtig scheinen die Probleme nicht abzunehmen. Der halbmenschliche Sprössling von Poseidon hat sich zwar in der Vergangenheit als besonders talentierter Halbgott beweisen können. Die neuesten Ereignisse aus dem Trainings-Camp der Halbgötter aber verlangen ganz andere Qualitäten. Unter den jungen Talenten macht Ares-Tochter Clarisse (Leven Rambin) ihm den Ruf als Vorzeigekrieger streitig. Zusätzlich kommt Tyson (Douglas Smith) ins Camp. Der tollpatschige Halbbruder Percys entstammt einer Liaison von Poseidon und einer Nymphe. Der Zyklop zieht große Ablehnung der Halbgötter auf sich, Percy weicht dennoch nicht von seiner Seite. Mitstreiter benötigt er ohnehin, denn Glover (Brandon T. Jones), Satyr und bester Freund Percys, wurde entführt. Zudem hat jemand den Baum der Thalia vergiftet und dadurch den Schutzwall des Camps zerstört.

Die Suche nach einem historischen Schatz

Einzig das legendäre Goldene Vlies kann das bevorstehende Ende noch abwehren. Auf der Suche danach treffen Percy, Tyson und Annabeth (Alexandra Daddario) auf einen alten Bekannten. Erzfeind Luke (Jake Abel), der schon im ersten Teil für Unruhe sorgte, spielt auch in „Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“ eine wichtige Rolle. Mit dem Plan, Glover als Köder zu benutzen, versucht er dem Zyklopen Polyphem das Goldene Vlies abzujagen. Dieses würde er folglich dazu einsetzen, um den Titanen Kronos zu erwecken und so die Götterdämmerung auszulösen. Percy und seine Freunde hegen dahingehend andere Pläne. Auf dem Weg zum gesuchten Schatz begegnen sie im Meer der Monster (das Bermuda-Dreieck in der Menschenwelt) dem Seeungeheuer Charybdis, Mantikor und vielen anderen Gefahren. Obwohl Regisseur Thor Freudenthal („Das Hundehotel“) die Götterväter Zeus, Hades und Poseidon dieses Mal nicht auftreten lässt, bleibt das Figurenensemble groß. Unter anderem sorgt Nathan Fillion als Götterbote Hermes für amüsante Unterhaltung.

 


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