Filmtipp: Kokowääh 2

Kokowääh 2Kaum ein Schauspieler genießt in Deutschland einen derartigen Ruf, mittlerweile wohlgemerkt auch hinter der Kamera. Til Schweiger ist im Bereich des deutschen Films das Maß an aller Dinge, alle anderen müssen sich daran messen. Mehrfach bereits durfte der gebürtige Breisgauer, der sich auch in Hollywood einen Namen machte, seine Klasse unter Beweis stellen. Es sind zumeist unterhaltsame Familiengeschichte, die jedem Menschen passieren können und die vermutlich gerade deshalb so viele Kinozuschauer in die Säle treiben. Mit „Kokowääh 2“ schwingt sich Schweiger nun erneut auf, die Leute zu entertainen und ihnen einen eindrucksvollen Kinonachmittag zu bescheren.

Heiß ersehnte Fortsetzung

Schweiger selbst erklärte, dass man sich für die Fortsetzung genau genommen am Projekt von „Zweiohrküken“ orientiert hat. Auch damals ging es darum, eine äußerst erfolgreiche Geschichte weiterzuerzählen und zu überlegen, ob sich der romantische Ausgang auch in der Folgezeit widerspiegelt. Fest stand deshalb von Beginn an, dass es keine Veränderungen im Ensemble der Hauptcharaktere geben sollte. Mit dabei sind neben Henry (Til Schweiger) also auch Tochter Magdalena (Emma Schweiger), Freundin Katharina (Jasmin Gerat) und Kuckucksvater Tristan (Samuel Finzi). Gemeinsam muss sich diese besondere Art der Patchwork-Family neuen Ereignissen des Alltags stellen und so manche Hürde meistern. Mit dabei ist natürlich auch die zentrale Speise, der namensgebende Gaumenschmaus Coq au vin.

Die erste Liebe und ein komplizierter Jungstar

Die kleine Magdalena hat zwar bewiesen, dass sie mit zwei chaotischen Vätern klar kommt, mit der Liebe zu einem Jungen aber ist sie reichlich überfordert. Beim Anfertigen des Coq au vin nach dem Rezept von Henry beispielsweise bringt sie so manches durcheinander. Dieser wiederum hat ganz eigene Probleme und will als Filmproduzent so richtig durchstarten. Bei der Arbeit trifft er auf die Eigenarten des jungen Schauspieltalents Matthias Schweighöfer, der sich selbst spielt und somit mal wieder vom guten Kumpel Schweiger in einen Film eingebaut wird. Ein wenig in den Hintergrund tritt Katharina, die das ständige Dasein als Hausfrau satt hat und Henry mit Magdalena und dem gemeinsamen Kind Louis alleine lässt, um mal wieder richtig durchzuschnauben. Das würde auch Tristan gut tun. Der befindet sich mitten in seiner Midlife-Crisis und wirbelt durch seinen Einzug bei Henry auch das Leben der anderen ordentlich durcheinander.


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