Filmtipp: Ich – Einfach Unverbesserlich 2

Ich - Einfach Unverbesserlich 2Vor rund drei Jahren hat es Universal erstmals versucht, der bereits im Genre Animationsfilm etablierten Konkurrenz den Kampf anzusagen. Das Debüt „Ich – Einfach Unverbesserlich“ saß perfekt und avancierte mal eben zum siebterfolgreichsten Film des Jahres. Folgeproduktionen von bereits bekannten Geschichten wie „Toy Story 3“ oder „Für immer Shrek“ wurden praktisch überrannt und die Kosten von knapp 70 Millionen US-Dollar insgesamt verachtfacht. Anders als bei den bisher erfolgreichen Filmen dieser Art setzte Produzent Chris Meledandri nicht auf einen Kinderheld mit Cowboyhut, ein Fabelwesen oder kleines Tier. Nein, mit Gru schickte man den potenziell größten Verbrecher der Welt ins Rennen. Dieser durchlief im Verlauf des Films eine Wandlung und wird folglich in „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“ aus einer ganz anderen Position heraus ins Abenteuer geschickt.

Ehemaliger Gangster in der Anti-Verbrecher-Liga

Wollte sich Gru (Steve Carell/ Oliver Rohrbeck) am Anfang noch durch den Mondraub zum größten Schurken aller Zeiten emporheben, sahen die Kinozuschauer ihn am Ende als liebevollen Adoptivvater der drei Waisen Margo, Edith und Agnes. Ehe sich dieser aber in „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“ in das wahre Familienglück stürzen kann, klopft die mysteriöse Agentin Lucy (Kristen Wiig/ Martina Hill) an seine Tür und schleppt ihn zu Silas Ramspopo (Steve Coogan/ Thomas Danneberg), dem Boss der Anti-Verbrecher-Liga. Gemeinsam mit Lucy soll Gru sich an die Fersen eines durchgeknallten Nachfolgers heften. El Macho (Benjamin Bratt/ Erich Räuker) hat die Welt bereits in Angst und Schrecken versetzt und ein Serum entwendet, das aus guten Wesen bösartige Monster macht. Gru ist anfänglich nicht von seiner neuen Rolle als Agent überzeugt. Das wandelt sich im Verlauf des Films aber ebenso wie sein Bild von der schrill sprechenden Lucy.

Die Minions gehen wieder tatkräftig zu Werke

Zum großen Erfolg des ersten Teils trugen vor allem die Minions – kleine kartoffelgroße Zwerge, die unverständlich kommunizieren, stets etwas zu tun haben und ohne Ende was auf die Birne bekommen – ihren Teil bei. Dave und Co. sorgen auch in der Fortsetzung für reichlich Furore und erhalten phasenweise eine für die Handlung noch wichtigere Rolle. Aus Reaktion auf den Kult, der um die Winzlinge entstanden ist, sprach das Regie-Duo Coffin/ Renaud vor kurzem von einem eigenen Film, der 2014 in die Kinos kommen soll. 2013 wird vor allem ihre Interpretation eines italienischen Amore-Songs zu den Highlights für alle Lachmuskeln. Diese bewegen wird auch wieder der zerstreute Dr. Nefario (Russell Brand/ Peter Groeger), der natürlich gar nicht damit zufrieden ist, dass ein Superwaffenentwickler nun Marmelade herstellen soll. So viel sei verraten, er bekommt die Chance sich auszuzeichnen und seinen Teil zur besten Familienunterhaltung des bisherigen Kinojahres beizutragen.

 


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