Filmtipp: G.I. Joe 2 – Die Abrechnung

G.I. Joe 2Superhelden tragen einen enormen Teil zur heutigen Unterhaltung von uns Menschen bei. Fasziniert von ihren Leistungen, ihren Fähigkeiten und Wesenszügen bewundern wir ihre Taten, durch die nicht selten der Rest der Menschen überlebt. Noch bewundernswerter scheinen Superhelden, die genau genommen über keine übernatürlichen Fähigkeiten verfügen und trotzdem Unglaubliches vollbringen. Bei den Mitgliedern der Eliteeinheit G.I. Joe zum Beispiel handelt es sich zwar um Soldaten mit großem kämpferischen Talent, übernatürlich sind ihre Kräfte aber keinesfalls. Sie profitieren vielmehr von der perfekten Symbiose aus Körper und Technik. Diese dürfen Fans ab Donnerstag bei G.I. Joe 2 – Die Abrechnung in den Kinos bewundern. Wohlgemerkt kommen die deutschen Actionfans da sogar einen Tag vor den amerikanischen Kollegen in den Genuss.

Geheimauftrag Cobra schwingt noch nach

Das Team um den Joe Duke (Channing Tatum) konnte sich im Jahr 2009 auf der Kinoleinwand gegen die Nanotechnologie des kranken Genies Rex Lewis behaupten, die Welt vor gefährlichen Sprengköpfen retten und somit eine nicht ganz ungefährliche Mission erledigen. Schon in „G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“ aber bekam man am Ende einen Ausblick auf das, was die Joes in der Zukunft erwarten konnte. Schließlich nahm die Cobra Zartan (Arnold Vosloo) die Identität des US-Präsidenten an. In den letzten Jahren konnten sich die Joes dennoch als absolute Eliteeinheit einen Namen machen. Dementsprechend scheint der neue Einsatz, bei dem sie einen nuklearen Sprengkopf sichern sollen, nicht ungewöhnlich. Nichtsahnend laufen die Joes in eine perfide Falle, bei der die meisten von ihnen ihr Leben lassen und posthum an den Pranger gestellt werden.

Tatum, The Rock und Mister Willis

Einzig Duke und eine Handvoll anderer Joes entkommen dem Desaster. Zu ihnen gehören unter anderem die attraktive Jaye (Adrianne Palicki) und Flint (D.J. Cotrona). Auch der neue Boss der Einheit, Roadblock (Dwayne „The Rock“ Johnson), gehört zu den Überlebenden. Insbesondere die Szenen zwischen ihm und Tatum waren Grund dafür, dass der Film fast ein ganzes Jahr später in die Kinos kam als angedacht, kritisierten Testzuschauer doch den Mangel an gemeinsamen Szenen der Beiden. Als weiterer Aspekt für die Verschiebung von Mai 2012 auf März 2013 ist der Wunsch von Regisseur  John M. Chu („Step Up 4 – Miami Heat“) zu sehen, das Spektakel in 3D zu drehen. Gelohnt hat sich das Warten auf jeden Fall, sehen wir doch nun ein Abenteuer, bei dem das in die Luft fliegende Kampffeld am Anfang lediglich ein Vorgeschmack ist. Ein ganz besonderes Highlight ist das Auftreten eines weiteren Joe, dem Pionier Joe Colton, den kein geringerer mimt als Mister Stirb-Langsam-eins-bis-unendlich Bruce Willis.

 


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