Filmtipp: „Extrem laut und unglaublich nah“

„Extrem laut und unglaublich nah“ ist die Geschichte von Oskar, einem neunjährigen New Yorker Jungen, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center verliert. Bevor sein Vater verstarb, spielten sie noch ein Spiel, bei dem sein Vater ihm eine Aufgabe stellte, so wie bei einer Schnitzeljagd. Das Spiel nannten sie „Die Erkundungsexedition“. Nach dem Tod des Vaters ist wohl genau dieses Spiel ein Trostspender für Oskar. Während sich seine Mutter vor lauter Trauer der Gesellschaft entzieht, findet Oskar Trost in seiner neuen Theorie. Er glaubt fest daran, dass sein Vater ihm eine Botschaft hinterlassen hat, nachdem er einen geheimnisvollen Schlüssel in einer Vase, die seinem Vater gehörte, fand. Auf der aussichtslosen Suche nach dem passenden Schloss begegnen ihm zahlreiche Menschen und deren Schicksal zum 11. September. Der Film zeigt wie unterschiedlich Menschen mit Trauer und Schicksalsschlägen umgehen und wie sie sich mit diesen Unglücksereignissen arrangieren. Ich möchte den Ausgang der Suche nach dem passenden Schloss nicht vorwegnehmen und will hier nur die Botschaft des Filmes wiedergeben, die Oskar zum Schluss erkennt: Der Weg ist das Ziel.

Extrem laut und unglaublich nah“ ist die Verfilmung zum gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer und  nicht nur wegen seiner Topbesetzung mit Tom Hanks, Sandra Bullock und John Goodmann empfehlenswert. Der Film ist heute in den deutschen Kinos zu sehen und feierte seinen Kinostart vergangenen Freitag, leider ohne Hanks und Bullock, auf der Berlinale in Berlin.


Ein Kommentar zu “Filmtipp: „Extrem laut und unglaublich nah“” Eigenen verfassen
  1. Silke Bender

    Ich bin gespannt… Das Buch habe ich damals mit großer Skepsis gelesen (hauptsächlich wegen dem ungewöhnlichen Schriftbild), war dann begeistert und wirklich berührt. Faszinierend wie der Autor, das Thema aufgergriffen und umgesetzt hat. Und er hat es genial geschrieben.

    Ich bin gespannt ob der Film das rüberbringen kann.

    23.02.2012
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