Filmtipp: Die vierte Macht

Politikfilme sollten eines tun, sie sollten berühren und vor allem zum Nachdenken anregen. Genau das schafft „Die vierte Macht“, der am Donnerstag auf den Kinoleinwänden des Landes zu sehen sein wird. Unter der Regie von Dennis Gansel, der unter anderem „Die Welle“ in seiner Vita zu stehen hat, ist es vor allem der charismatische Moritz Bleibtreu, auch schon aus dem Politikthriller „Der Baader Meinhof Komplex“ bekannt, der einen Kinobesuch rechtfertigt. Dies schafft aber auch eine zeitnahe und durchgängig authentisch wirkende Handlungsszenerie, die den einen oder anderen in die Irre treiben wird.

Genau das scheint in der Absicht der Regie zu liegen, will sie doch eben jene Politik zeigen, die mehrfach unterwandert wirkt. Der Berliner Paul Jensen (Bleibtreu) kommt als Journalist nach Moskau und erhält dort eine Stelle bei einer renommierten Zeitung. Eigentlich für den VIP-Bereich aktiv, veröffentlicht er auf Bitte der attraktiven Kollegin Katja (Katja Smutniak) und gegen den Rat seines Chefs den Nachruf auf einen verstorbenen Politikjournalisten. Katja ist es auch, die ihn mit auf eine Demo nimmt und ihm die Verhältnisse vor Ort zeigt. Kurze Zeit später wird Paul in der U-Bahn als Terrorverdächtiger festgenommen. So findet er sich in der Folge als Häftling im unerbittlichen Kampf gegen Wärter und Korruption sowie als Mensch in dem um die einzig richtige und von Korruption freie Wahrheit wieder.


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