Filmtipp: Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire

Die Tribute von Panem 2 - Catching FireKaum ein Film hat in den letzten Jahren für derart großen Gesprächsstoff innerhalb unserer Gesellschaft gesorgt wie „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“. Bereits 2008 veröffentlichte die Autorin Suzanne Collins den Auftakt ihrer Trilogie „Die Tribute von Panem“, in der sich Jugendliche in einer fiktiven Welt in modernen Gladiatorenkämpfen auf blutige Art und Weise duellieren müssen. Was an sich schon perfide klingt, gipfelt in dem Aspekt, dass die Gesellschaft im Werk dies euphorisch begleitet und das Sterben einzelner Teilnehmer feiert wie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. In Windeseile wurden die Filmrechte verkauft, im März 2012 fand der erste Teil der Trilogie den Weg in die Kinos. Ab Donnerstag darf der Zuschauer in „Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire“ erleben, wie es mit der Protagonistin Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und ihrem Aufbegehren gegen das mächtige Kapitol weitergeht.

Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire: Katniss bleibt das Aushängeschild

24 Tribute traten bei den 74. Hungerspielen zum blutigen Kampf an, nur ein Vertreter sollte überleben. Nachdem Katniss und Peeta (Josh Hutcherson) die Regeln des Kapitols überlisten konnten und als vermeintliches Liebespaar zurückkehrten, entstand in Panem großes Konfliktpotenzial. Woraufhin in einigen Bezirken Revolten gegen die Herrschaft des Kapitols ausgebrachen. Präsident Snow (Donald Sutherland) will diese nun in „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ im Keim ersticken und tüftelt gemeinsam mit dem neuen Spielleiter Plutarch Heavensbee (Philip Seymour Hoffman) am glorreichen Plan zu den Jubiläumsspielen. Zu diesen werden sie dieses Mal keine neuen Tribute antreten lassen, sondern rekrutieren die Kandidaten aus den bisherigen Siegern. So kehren Katniss und Peeta bei „Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire“  in die Arena zurück und müssen sich unter den Augen der schaulustigen Gesellschaft auf dem diesjährigen Schlachtfeld, einem gefährlich lebendigen Dschungel, auf ein Neues beweisen.

Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire wird noch eindrucksvoller

Nachdem Regisseur Gary Ross Collins literarische Vorlage eindrucksvoll auf die Leinwand brachte und der Film weltweit fast 700 Mio. US-Dollar einspielte, damit den Auftakt der Twilight-Saga deutlich übertrumpfte, übernahm Francis Lawrence („I Am Legend“) das Zepter. Ein Nachteil ist das keinesfalls. Da, wo Ross seine Schwächen zeigte, beweist Lawrence großes Talent. Insbesondere die Kampfszenen und all jene Augenblicke, in denen die Protagonisten um ihr Leben bangen müssen, inszeniert er im bewährten Blockbuster-Look und hebt das Ganze so auf ein noch höheres Niveau. Zusätzlich zu der szenischen Darstellung überzeugen die 147 Minuten auch im Plot, der jederzeit die Spannung hochhält. Obwohl die Macher sich sehr nah an die Romanvorlage halten, handeln sie einige Nebenstränge verkürzt ab, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und „Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire“ zu einem rasanten Kinospektakel werden zu lassen. Hoffen wir mal, dass wir nicht so lange auf den dritten Teil, der im Übrigen in zwei Kinoteile gespalten wird, warten müssen.

 


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    18.11.2013
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