Filmtipp: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

Der Hobbit 181x300 Filmtipp: Der Hobbit – Eine unerwartete ReiseNeun lange Jahre mussten Fantasy-Fans warten. Nun bekommen sie mit „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ endlich wieder ein neues Abenteuer aus Mittelerde geliefert. Während die literarische Vorlage Jahrzehnte vor der bekannten Trilogie „Der Herr der Ringe“ verfasst wurde und zeitlich gesehen auch weit vor dieser spielt, entschied sich Hollywood dazu, die Vorgeschichte später herauszubringen. Jahrelang hat Kultregisseur Peter Jackson („Der Herr der Ringe“, „King Kong“) den Stoff tradiert und sich überlegt, wie das einstige Kinderbuch bestmöglich auf die Leinwand gebracht werden kann. Er scheint Mittel und Wege gefunden zu haben. Schließlich gibt es den ersten Teil der ebenfalls als Trilogie angesetzten Geschichte ab morgen als „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ zu bewundern.

Hinaus in die große Welt

Anders als in der oscarprämierten Reihe konzentriert sich „Der Hobbit“ nicht auf den Kampf gegen Sauron und alles Dunkle, was er um sich scharen konnte. Zentraler ist die Geschichte der Zwerge aus dem einst so großen Reich Erebor, das vom Drachen Smaug beherrscht wird. Als das Gerücht aufkommt, dieser habe den Einsamen Berg verlassen, formiert der allen bekannte Zauberer Gandalf (Ian McKellen) eine Gruppe beherzter Zwerge um sich. Angeführt von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) reisen diese ins Auenland, wo ihnen mit Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) der 14. Krieger vorgestellt wird. Gerade für die Titelrolle waren mit Spider Man Tobey Maguire und auch Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe sehr erfolgreiche Schauspieler im Gespräch. Jackson entschied sich letztlich für Serienstar Freeman („Sherlock“), der seine Sache beeindruckend gut macht. Gemeinsam mit den neuen Freunden wagt sich Bilbo auf die Suche nach der Wahrheit und somit auf einen Weg, auf dem viele Gefahren lauern.

Die Vielfalt von Mittelerde

Eine dieser Gefahren bilden beispielsweise die Orks, wobei sie noch das geringste Übel darstellen. Man erinnert sich sicherlich noch an den riesigen Troll, der Frodo in den Minen von Moria einen Speer in die Brust rammte. Mit selbiger Spezies darf sich auch die neue Gefährtengruppe herumschlagen. Zu dem Bekannten gehören auch die Elben, die in Person von Elrond (Hugo Weaving) und Galadriel (Kate Blanchett) auch in der Vorgeschichte zu sehen sind. Im weiteren Verlauf erscheint unter anderem auch noch Legolas, dessen Darstellung Orlando Bloom einst zum gefeierten Weltstar machte. Auch Elijah Wood betritt die Bühne im Gewand des Frodo auf ein Neues, wenngleich nur als Nebenfigur. Wesentlich häufiger in Erscheinung sehen wir Gollum, dessen kriechende Bewegungen Andy Serkis erneut mit Bravour ausfüllt. Alle zusammen sorgen dafür, dass wir auch neun Jahre nach dem größten Fantasyabenteuer Bilder aus Mittelerde sehen dürfen. Bei diesen wiederum kommen Zuschauer erstmals in den Genuss der neuen High Frame Rate, die ganze 48 anstatt der bisher üblichen 24 Bilder pro Sekunde ablichtet.

 


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