Filmtipp: Der Hobbit – Smaugs Einöde

Der-Hobbit-Smaugs-EinoedeWie auch bei der Herr-der-Ringe-Trilogie lässt sich Regisseur Peter Jackson bei seiner Adaption von Tolkiens „Der Hobbit“ stets ein Jahr Zeit, um den neuen Teil auf die Kinoleinwand zu bringen. Ein gutes Jahr nach „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ besticht der mehrfache Oscargewinner mit einer Fortsetzung, die sich mit weniger negativen Kritiken herumplagen wird. Grund dafür ist, dass sich Jackson ein wenig von der literarischen Vorlage entfernt hat und die knapp 400 Seiten große Geschichte um Bilbo Beutlin mit neuen Figuren und Schauplätzen aus dem Tolkien-Universum erweitert hat. Das Resultat „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ kann sich sehen lassen. Ab diesem Donnerstag ist es endlich soweit.

Der Hobbit – Smaugs Einöde: 15 Gefährten auf dem Weg zum Einsamen Berg

Hatte der erste Teil noch ein wenig Anlaufschwierigkeiten, wird dem Zuschauer von „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ ab der ersten Minute ein absolutes Spektakel präsentiert. Die Szenerie schließt direkt an den Cliffhanger an, mit dem wir im vergangenen Jahr in die Wartepause entlassen wurden. Bilbo Beutlin (Martin Freeman), Gandalf (Ian McKellen) und die 13 Zwerge, bei denen besonders Anführer Thorin (Richard Armitage) hervorstößt, erreichen die Stadt Dale, die das feuerspuckende Ungetüm Smaug in Schutt und Asche gelegt hat. Nichts erinnert mehr an den früheren Glanz des Zwergenreichs Erebor. Zwar dringen die Gefährten immer weiter hervor. Ganz nebenbei müssen sie sich aber auch mit gigantischen Spinnen und Orks ohne Ende herumplagen. Dass die Waldelben unter Führung des Königs Thranduil (Lee Pace) sie gefangen nehmen und keinerlei Interesse an der Rückgewinnung des Zwergenreichs haben, hilft der Missionserfüllung nicht wirklich.

Peter Jackson zeigt bei „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ seine ganze Klasse

Wenngleich sie im ersten Teil ein wenig verloren gegangen schien, in „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ beweist Peter Jackson einmal mehr seine große Liebe zu Tolkien Fantasywelt. Geschickt verweist er mehrfach auf die Herr-der-Ringe-Trilogie. Nicht umsonst integriert er mit Legolas (Orlando Bloom) einen weiteren Charakter aus dem berühmten Ensemble. Dieser wird von Tauriel (Evangeline Lilly), einer wunderschönen Elbin, begleitet. Dass diese in der Romanvorlage nicht vorkommt, stört vermutlich nur die wenigsten, setzt die frühere Lost-Darstellerin Lilly doch reihenweise gute Akzente. Zusätzlich zur schauspielerischen Glanzleistung sorgen auch der Soundtrack von Veteran Howard Shore und eine tadellose Kameraführung für zahlreiche Highlights im 160 Minuten langen Fantasyabenteuer.

 


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