Filmtipp: Dame, König, As, Spion

Einigen dürfte der neue Kinofilm: Dame, König, As, Spion schon bekannt sein. Immerhin ist es die Verfilmung des Weltbestsellers von John Le Carré. BBC machte sich zudem bereits daran und drehte vor einigen Jahren eine Miniserie. So ist es nicht verwunderlich, dass nun auch Hollywood sich dem Stoff annimmt. Erstaunlich hingegen ist, dass man mit Tomas Alfredsons ausgerechnet einen Schweden auserkoren hat, um die durch und durch britische Handlung zu verfilmen. Doch das könnte sich am Ende als Glücksgriff erweisen.

Angeführt von Gary Oldman wurde hier ein Star-Ensemble eingesetzt, um das Drama zu Zeiten des Kalten Krieges in Szene zu setzen. Es geht darum einen Maulwurf zu enttarnen, der offenbar schon seit Jahren wichtige Informationen an den Feind weiterleitet. Doch schon der erste Versuch misslingt gründlich und der Chef des britischen Geheimdienstes muss daraufhin abdanken. Daraufhin wir der Geheimdienst-Pensionär George Smiley aus seinem Ruhestand zitiert, um der Sache auf dem Grund zu gehen und den sowjetischen Doppelagenten zu entlarven.

Der Spionagefilm unterscheidet sich nicht nur durch seine altmodische Aufmachung erheblich zu den neueren Ablegern dieses Genres. Während Mission Impossible oder James Bond mit gewaltigen Filmeffekten und draufgängerischen Protagonisten auf sich aufmerksam machen, werden bei Dame, König, As, Spion leise Töne angeschlagen. Es sind die Wortduelle, die für Furore und Action sorgen. Besonders in der letzten halben Stunde des Films überschlagen sich die Ereignisse und die Spannung steigt rasant.

Ein Muss für jeden Filmfan.


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