Filmtipp: Chroniken der Unterwelt – City of Bones

City of BonesIm Jahr 2013 ist es kaum noch möglich, die Augen vor dem mittlerweile sehr reichlich gespickten Genre der Vampirromane zu verschließen. Viel zu gewaltig gestaltet sich die Anzahl an Autoren und Autorinnen, die diesen neu aufflammenden Fantasybereich für sich auserkoren haben. Die US-amerikanische Weltenbummlerin Cassandra Clare (bürgerlich Judith Rumelt) ist ein gutes Beispiel dafür. Ihre Romane um übernatürliche Wesen finden bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen großen Zuspruch. Ab Donnerstag kann man sich nun den ersten Teil ihrer erfolgreichsten Reihe ansehen. „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ hat alles, um an den Erfolg von vergleichbaren Fantasy-Großproduktionen anzuschließen.

Ein junger Teenager auf der Suche nach sich selbst

Der Plot, den die Autorin Regisseur Harald Zwart („Karate Kid“) vorgelegt hat, gibt eine Menge her, um daraus eine wirklich erfolgreiche Fantasyreihe auf die Leinwand zu zaubern. Dass die Investoren dieses Potenzial erkannt haben, zeigt sich in der mutigen Produktion des zweiten Teils „Chroniken der Unterwelt – City of Ashes“, die derzeit bereits am Laufen ist. Fans können also sicher sein, dass die Liebesgeschichte um Clary (Lily Collins) und Jace (Jamie Campbell Bower) definitiv in eine zweite Phase übergeht. Bis es soweit ist, muss sich die 15-jährige Clary an ihre neuen Lebensumstände gewöhnen. Bis hierher lebte sie stets zurückgezogen, hatte nur wenig soziale Kontakte und irgendwie auch noch keinen rechten Bezug zur eigenen Persönlichkeit. Als sie mit ihrem einzigen Kumpel Simon (Robert Sheehan) am Abend in einen Club geht und dort dabei zusieht, wie ein Mensch ermordet wird, ändert sich vieles. Eigenartigerweise scheint nur sie die dafür verantwortliche Gruppe aus dunkel gekleideten Gestalten wahrnehmen zu können.

Der Blick in eine andere Welt

Als dann auch noch ihre Mutter Jocelyn (Lena Headey) verschleppt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Einer aus der mysteriösen Gruppe stellt sich als Schattenjäger vor. Schon jetzt erkennt der aufmerksame Zuschauer eine besondere Verbindung zwischen Clary und eben jenem Jace. Wie aus einem Guss berichtet er dem Teenager von einer Parallelwelt, die neben der normalen existiert. Bestandteil davon sind Dämonen, Werwölfe, Zauberer und Vampire. Clary nimmt alles auf und scheint mit den Neuen auf irgendeine Art und Weise bereits bestens vertraut. Grund dafür sind einzelne sonderbare Ereignisse, die Clary nie wirklich einzuordnen wusste. Dass ihre Mutter Jocelyn darin direkt verwickelt ist und auch der für tot gehaltene Vater seine Bedeutung trägt, wird im Verlauf immer weiter ausgeführt. Clary taucht ein in die neue Welt und findet sich in dieser zunehmend besser zurecht. Nichtsdestotrotz aber bündelt das Neue große Gefahren. Unter anderem beinhaltet sie die Machenschaften des vom Weg abgekommenen Schattenjägers Valentine (Jonathan Rhys Meyers), der übrigens auch von einem deutschen Exportschlager Unterstützung erhält. Elyas M´Barek gibt in „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ ein durchaus gelungenes Hollywooddebüt.

 


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