Filmtipp: After Earth

After EarthWir Menschen wissen mittlerweile recht gut, dass sich unser Planet im Lauf der Zeit verändert. Sicherlich sind wir als höchstentwickelte Spezies daran nicht ganz unbeteiligt. Entweder richten wir unsere Welt durch Kriege zu Grunde, so dass diese letztlich das Ende der Menschheit besiegelen. Oder aber, wahrlich nicht gerade beruhigender, es geschieht durch unseren täglichen Lebenswandeln aufgrund von immer regelmäßiger erscheinenden Naturkatastrophen. Kriegsschauplätze finden sich heute überall auf der Welt, Ende des Monats kommt mit „World War Z“ ein Film in die Kinos, der das sehr zutreffend thematisiert. Heute aber soll der Blick erst einmal auf „After Earth“ mit Will und Jaden Smith gerichtet werden. Dort nämlich bekommt man ab Donnerstag einen guten Anblick dessen, was die Welt in 1000 Jahren erwarten könnte.

Ein Vater, der mit seinem Sohn ins Abenteuer zieht

Will Smith hat sich in Szenarien, die das Ende der Menschheit bzw. des von ihnen besetzten Planeten zum Thema hatten, ja bereits des Öfteren bewiesen. In Emmerichs „Independence Day“ mimte er einen sehr talentierten Soldaten. Die Rolle, die er in der Reihe „Men in Black“ ausfüllte, war zwar nicht ganz so ernst, um Bedrohungen für die Menschheit ging es aber auch da. In „After Earth“ nun, für den sich Smith Regisseur M. Night Shyamalan („The Six Sense“, „Die Legende von Aang“) ins Boot holte, spielt die Welt, wie wir sie kennen, keine Rolle mehr. Vielmehr erleben wir den einstigen Prinz von Bel Air als angesehenen General Cypher Rage in einer Zukunft, in der unserem Planeten ein anderer Platz im Universum zugeschrieben wird. Cypher Rage kehrt nach Jahren der Dienstpflicht mal wieder zu seiner Familie zurück und plant, so einiges wieder gut zu machen. Gemeinsam mit seinem Sohn, der bisher nur die Nova Prime als Heimat kennengelernt hat, begibt er sich ins Flugabenteuer. Dieses bekommt eine ungeplante Wendung, als die Beiden auf einem ihnen bis dato vollkommen unbekannten Planeten, der Erde, notlanden müssen.

Verantwortung auf schmalen Schultern

Wer hätte das für möglich gehalten? Nicht wir sind eine zukünftige Bedrohung für die Erde, sondern sie ist es für uns. „After Earth“ zeigt, wie sich das Blatt wenden kann. Da Cypher selbst ganz schön etwas abbekommen hat, liegt es an seinem erst 13-jährigen Sohn Kitai (Jaden Smith), den gefährlichen Ort zu erkunden. Kitai selbst hatte schon länger davon geträumt, mal irgendwann in die Fußstapfen seines legendären Vaters zu treten. Dass dies nun so schnell passiert, überfordert den Kleinen zunächst noch ordentlich. Viel Zeit, sich an die Situation zu gewöhnen, bleibt ihm jedoch nicht. Längst haben sich auf dem Planeten, den wir einst bewohnten, Tiere zu Kampfmaschinen weiterentwickelt. Zudem bereitet ein Alien Vater und Sohn jede Menge Sorgen. „After Earth“ ist definitiv ein Science-Fiction-Streifen, bei dem Fans voll auf ihre Kosten kommen und der deutlich besser ist als es der etwas enttäuschende Start in den USA vermuten lässt.

 


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