Fifty Shades of Grey – Unser Filmtipp

Fifty ShadesWenn vorab derart viel über einen Kinofilm gesprochen wird und sich diese Gespräche über einen sehr langen Zeitraum erstrecken, dann steigert das auch die Erwartungen. Im Fall von „Fifty Shades of Grey“ hat das lange Warten nun endlich ein Ende. In dieser Woche erscheint die Verfilmung des ersten Teils „Geheimes Verlangen“ auf der Leinwand. Dieser Start wurde lange herbeigesehnt und viele fragen sich, ob Regisseurin Sam Taylor-Wood („Destricted“) das Prickelnde der Romanreihe von Autorin E. L. James in seine mehr als zweistündige Adaption übernehmen kann. Bei Beachtung der einzelnen Sequenzen fällt das Resümee sehr deutlich aus – ja, es ihm gelungen, sogar noch ein wenig intensiver.

Fifty Shades of Grey – Basic Instinct 2.0

An einigen Stellen wurde „Fifty Shades of Grey“ als das „Basic Instinct“ dieser Generation verschrien. Nun ist Dakota Johnson sicher keine Sharon Stone und die Freizügigkeit erscheint heute in einer anderen Dimension. Der Vergleich ist dennoch nicht ganz von der Hand zu weisen. „Fifty Shades of Grey“ ist ein Erotikfilm, in dem es ohne Frage zur Sache geht, der gemäß der literarischen Vorlage sehr offen mit der Sexualität umspringt und der dem Zuschauer einige sehr gewagte Einstellungen offenbart. Erzählt wird die Geschichte des vermögenden Christian Grey (Jamie Dornan) und seiner Lustgefährtin Anastasia Steele (Dakota Johnson), eine noch recht unsichere Studentin, die seiner Anziehung hemmungslos verfällt.

Fifty Shades of Grey – Eine Affäre voller Begierde

Die 21-jährige Ana möchte Milliardär Christian für ihre Universitätszeitung interviewen. Er wirkt aufgrund seiner arroganten, herablassenden Art unsympathisch. Zugleich geht aber eine immense Kraft von seinem Wesen aus, so dass sich die junge Studentin ihm nicht entziehen kann. Die beiden beginnen eine Affäre, in der Christian seine Gespielin in immer ausgefallenere Leidenschaftsausübungen einführt. Dass der Zuschauer diese bildlich vorgeführt bekommt, durfte bereits erwartet werden. Wie ausführlich dies dann aber umgesetzt wird, ist schon beeindruckend und ein Zeugnis davon, wie heute mit dem Thema umgegangen wird. So kann zusammengefasst werden, dass „Fifty Shades of Grey“ das hält, was vorab versprochen wurde. Fans der Buchreihe sollten diesen Film lieben, alle anderen ebenso.

 

 


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