FIFA 15 – Unser Gametipp

FIFA 15Zwei Siege, ein Unentschieden und eine knappe Niederlage. Man kann durchaus sagen, dass unsere Deutschen Teams erfolgreich in diese Champions League Spielzeit gestartet sind. Zumal es auch nicht gerade gegen die Kleinen des europäischen Fußballs ging. Im Laufe des Wettbewerbs werden sie auf viele Kaliber der Güteklasse Man City, Chelsea, Arsenal oder Monaco treffen. Nur, wer sich im Feld dieser Giganten behauptet, wird am Ende die begehrte Trophäe  in den Berliner Nachthimmel halten. Womöglich ist es ja dann derselbe Kapitän, der mit seinem Team bereits eine Woche vorher einen Pokal an selbigem Ort emporstrecken durfte. Beides kann man auch beim allzeit beliebten Computer- und Konsolengame „FIFA 15“ machen. Bei EA Sports hat man wieder einmal kräftig daran gearbeitet, das Spielerlebnis noch näher an die Realität zu bringen.

FIFA 15 – Die Spieler werden immer intelligenter

Früher waren es die absoluten Ausnahmespieler, die eine Partie aufgrund ihrer hohen Spielintelligenz nach Belieben lenken konnten. Ein Beckenbauer, ein Cruyff oder ein Sir Bobby Charlton prägten die Historie. Heute sind es Spieler wie Messi und Ronaldo, die als beste Vertreter ihrer Epoche gelten. So spektakulär sich diese Beiden in den letzten Jahren auch in den Fokus schoben, die Fußballerwelt von heute ist querbeet taktisch und technisch versierter als zu früheren Tagen. Bei „FIFA 15“ hat man das berücksichtigt und dank Man-to-Man Battles nicht nur die Athletik der Defensivakteure verbessert, sondern gleichzeitig auch ihre Intelligenz, was Stellungsspiel, Laufwege und Spieleröffnung angeht. Durch die Total Ball Control ist es zwar immer noch schwer, einen Spieler wie Ribery vom Ball zu trennen, da er mit einer ausgefeilten Biomechanik mehr Balance, Reaktionsschnelligkeit und Wendemöglichkeiten erhält. Mit Schulterrempler,  Schubs- und Zerr-Mechanik geht es aber durchaus. Die Intelligenz des Einzelnen spiegelt sich im Übrigen auch im Team wieder. Besser denn je können die Teams nun auf Spielsituationen reagieren, sich bei knapper Führung mal zurückziehen oder auch an der Eckfahne verschanzen.

FIFA 15 – Wenn Fußball zum totalen Erlebnis wird

Was die FIFA-Reihe in den letzten Jahren immer weiter der Konkurrenz enteilen ließ, ist ganz klar das Drumherum. Nicht nur, dass es tolle Spielmodi gibt, man auch Leute wie Valderama, Batistuta oder Rivaldo nochmal gegen den Ball treten lassen kann. Nein, vor allem die Spielatmosphäre erreicht jedes Jahr aufs Neue einen höher angesiedelten Superlativ. Unter dem Faktor Match Presentation hat man an Fangesängen und Zuschauerreaktionen getüftelt. Die Kommentatoren gehen individuell auf die Geschehnisse im Fanblock ein. Selbst die Spieler auf der Bank fiebern emotional mit. Noch realer ist auch das Spielfeld gestaltet. Wie die Gesichter der Spieler, die sich nach dem zweiten rüden Foul an einem oder bei der dritten vergebenen Torchance sichtlich verändern, variiert auch der grüne Untergrund. Durch Stollen, Regen und Co. verändert sich die Struktur, so dass man auch mal Spuren im Geläuf erkennen kann. Pfosten und Eckfahnen wackeln bei Wind und Berührung schon mal. Demnach ist bei „FIFA 15“ alles noch ein wenig realistischer als beim Vorgänger. Das Drumherum ist angerichtet. Jetzt kann jeder beweisen, dass er in diesem perfekten Rahmen zum erfolgreichen Gamer avanciert.


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