Fast & Furious 7 – Unser Filmtipp

Fast&Furious7Sie sind verdammt schnell und ihre Manöver auf allen fahrbaren Untergründen immer wahnsinnig furios. Ja, die Driver aus der beliebten Filmreihe „Fast and Furious“ wissen ganz genau, wie man aus einem Boliden das Bestmögliche herausholt. Geschwindigkeit ist viel wert. Doch in den bisherigen sechs Teilen ist immer auch deutlich geworden, dass es einiges mehr bedarf, um sowohl im Rennen als auch im Kampf gegen das Böse der Welt  zu bestehen, als einen bis zum Anschlag drehenden Tacho. Das beweist das Team um Dominic Toretto (Vin Diesel) und Brian O´Connor (Paul Walker) in „Fast & Furious 7“ auf eine Neues.

Fast & Furious 7 – Die Rache eines Bruders

Nachdem sich die Hochgeschwindigkeits-Crew in „Fast & Furious 6“ Bösewicht Owen Shaw eindrucksvoll und vor allem erfolgreich in den Weg gestellt hat und dabei selbst dessen Panzerattacke alt aussehen lassen hat, wollten die einzelnen Mitglieder eigentlich zur Ruhe kommen. Schon im Abspann des Vorgängers wurde aber bereits deutlich, dass dies ein absolutes Wunschdenken ist. In Tokyo wird Han (Sung Kang) von Shaws Bruder Deckard (Jason Statham) ins Jenseits befördert. Der große Bruder scheint Rache nehmen zu wollen, was weder Dom noch Brian und auch keiner der anderen so einfach auf sich sitzen lassen können. In „Fast & Furious 7“ kommt so noch einmal die ganze Mannschaft zusammen. Mit dabei sind logischerweise Roman (Tyrese Gibson), Tej (Ludacris), Letty (Michelle Rodriguez) und Mia (Jordana Brewster). Mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist auch Luke Hobbs (Dwayne Johnson), aus „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ stößt mit Sean Boswell (Lucas Black) zudem ein alter Bekannter zum Ensemble.

Fast & Furious 7 – „Du wirst immer mein Bruder sein“

Dieser letzte Satz, den Dom zu seinem langen Weggefährten sagt, ist nicht nur ein Zeichen für die in allen Teilen stets angesprochene Bindung innerhalb der „Fast-and-Furious“-Familie. Es ist zudem eine Hommage Diesels an seinen Kompagnon. Über „Fast & Furious 7“ zu sprechen, ohne an den Unfalltod von Star Paul Walker Ende 2013 zu sprechen, ist nicht möglich. Es ist der letzte Film des Hollywood-Darstellers, der mit den Filmen der Reihe den ganz großen Sprung schaffte. Als er als Beifahrer eines Porsches während der Dreharbeiten sein Leben ließ, schockte das Fans und Kollegen. Regisseur James Wan, der Justin Lin auf dem Entscheidungsstuhl ablöste, unterbrach die Dreharbeiten. Am Ende entschied man sich, auch für Paul Walker, diesen Film auf jeden Fall fertig zu drehen. Mittels ausgereifter Technik und mehreren Double-Schauspielern konnten auch seine Szenen komplettiert werden. Am Ende von „Fast & Furious 7“, wo sie sich unter anderem auch Mogul Frank Petty (Kurt Russell) entgegenstellen müssen, stirbt der Charakter Brian O`Connor nicht. Er steigt aus. Dass es bis dahin jede Menge Action gibt, zum Beispiel wenn die Akteure in Sportflitzern aus einem Flugzeug rasen und direkt durch die Etihad-Towers in Abu-Dhabi fliegen, sollte bei diesem Format klar sein. Stunts dieser Klasse machen deutlich, dass es ein Film ist, der auch Paul Walker gefallen hätte.


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