Fantastic Four – Unser Filmtipp

Fantastic FourEs ist keine Besonderheit, dass eine Comicreihe trotz relativ erfolgreicher Verfilmung einige Jahre später neu aufgelegt wird. Vielleicht, gerade weil die Kinofilme so erfolgreich waren, gab es immer wieder neue Fassungen von Superman, Batman und Co.. Das aktuellste Beispiel sind die „Fantastic Four“, die Tim Story 2005 und in der Fortsetzung „Rise of the Silver Surfer“ 2007 auf die Leinwand zauberte, und die Josh Trank nun im neuen Gewand zurückholt. Einer der Hauptgründe dürfte das große Potenzial der Geschichte um das legendäre Quartett sein. Mit ausgetauschtem Schauspiel-Ensemble und einer etwas anderen Herangehensweise wird Marvels erstes Superhelden-Team in eine Welt voller Schurken geschickt, und uns ein 100-minütiges Action-Spektakel präsentiert.

Die Fantastic Four entstehen durch einen Unfall

Reed Richards (Miles Teller) hat sich schon immer für Technik begeistert. Bereits in jungen Jahren hat sich der spätere Mr. Fantastic an einer Maschine versucht, die Sachen durch die Gegend beamt. Nur einer seiner Mitschüler glaubte ihm, Ben (Jamie Bell). Jahre später wird ein gewisser Franklin Storm auf die Idee aufmerksam, möchte die Erfindung perfektionieren. Gemeinsam mit dem Studenten Victor (Toby Kebell) und Storms Zöglingen Sue (Kate Mara) und Johnny (Michael B. Jordan) entwickelt er ein Gerät. Zur Feuerprobe holt er Ben. Doch dann geschieht ein Desaster. Während Victor in einen brodelnden Abgrund gesaugt wird, werden alle anderen Opfer einer gewaltigen Energiewelle. Fortan durchziehen überirdische Fähigkeiten ihre Venen. Ein Fluch für sie selbst, doch ein Segen für die Menschheit. Denn diese wird von einem gefährlichen Angreifer bedroht, dem letztlich nur die „Fantastic Four“ etwas entgegensetzen können.

Kein 3D, trotzdem liefern die Fantastic Four gute Unterhaltung

Heute verzichtet kaum eine Mainstream-Produktion auf die 3D-Technologie. „Fantastic Four“ tut es und kann sich trotzdem sehen lassen. Regisseur Trank hat zwar auch heftig damit zu kämpfen, das große Potenzial voll auszuschöpfen. Trotzdem aber ist es ein gelungener Film. Er legt spürbaren Fokus auf die Vorgeschichte und zeigt, was es bringt, wenn man ehrgeizig an einer Sache dranbleibt. Später wird in „Fantastic Four“ vor allem eines deutlich – nur im Team kann man etwas erreichen. Nur, wenn Mr. Fantastic (Der Dehnbare), The Human Torch (Die menschliche Fackel), The Invisible Woman (Die Unsichtbare), The Thing (Der Steinmensch) zusammen funktionieren, kann die Welt weiter existieren.


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