Familienkino: Sandmännchen – Abenteuer im Traumland

Der Sandmann gehört zu den bekanntesten Figuren des deutschen Fernsehens und ist eine der dienstältesten TV-Institutionen. Seit über 50 Jahren gehört er für Generationen von Kindern zum Abendritual und schickt sie mit seinem Traumsand ins Reich der Träume.

Ab dem 30. September bricht der Sandmann zu seinem ersten Leinwandabenteuer auf und wird nun auch zum Kinohelden. Die Geschichte erzählt davon, wie der Bösewicht Habumar den Traumsand stiehlt und damit ein fürchterliches Chaos verursacht. Der Sandmann kann seiner Arbeit nicht mehr nachgehen und die Kinder können nicht mehr einschlafen und träumen. So geht es auch dem Jungen Miko, als es plötzlich an sein Fenster klopft und ein sprechendes Schaf vor ihm steht. Das Schaf bittet den Jungen um Hilfe, denn nur er kann den Bösewicht besiegen und den Traumsand zurückerobern. Gemeinsam mit dem Sandmann und dem Schaf Nepomuk bricht Miko zu einem großen Abenteuer auf, um den Kindern die Träume zurückzubringen.

Der Film wechselt von Realfilmsequenzen zu animierten Passagen und zeigt den Sandmann zum ersten Mal in seiner langen Karriere sprechend. Volker Lechtenbrink gibt dem Sandmann eine Stimme. Der Bösewicht Habumar wird von Ilja Richter gesprochen.

Man braucht ein wenig Zeit, um sich an den animierten Look und die neue Stimme des Sandmanns gewöhnen, aber dann ist man auch schon mitten in der Geschichte und lässt sich von dem Film verzaubern. „Sandmännchen – Abenteuer im Traumland“ ist ein gelungenes Kinoabenteuer für die ganze Familie, das eine spannende Geschichte erzählt. Das verrückte Traumschaf sorgt für allerlei Lachen und Miko ist ein ganz normaler Junge, in dem sich viele Kinder wiedererkennen können. Na, und der Bösewicht ist auch ein richtig Böser! Deshalb sollte man Kinder unter 4 Jahren nicht mit ins Kino nehmen. Rechtzeitig zum Filmstart erscheinen übrigens auch das Buch zum Film und das Hörspiel. Damit kann man den Kinobesuch noch lange nachklingen lassen.


Ein Kommentar zu “Familienkino: Sandmännchen – Abenteuer im Traumland” Eigenen verfassen
  1. Sabine Mayr

    Wie haben zwei 5 jähirge Mädchen und wir sind von dem Kinofilm schockiert.
    Hier fallen Wörter wie Trottel und Dummkopf usw. die in einem Kinderfilm und schon gar nicht beim Sandmann zu hören sein sollten. Es gibt hier auch einen Bösewicht namens Habumar der Kindern Albträume bescheren möchte und dem Sandmann den Traumsand stiehlt. Wir glauben nicht das sich 10 jährige Kinder für diesen Film interesieren werden also beschränkt sich das Puplikum auf 3-6 jährige Kinder und diese im Schlaf hoffentlcih nicht mit Albträumen
    konfrontiert werden. Wir verstehen nicht warum man bei der Handlung einen Bösewicht und Albträume benötigt um Kinobesucher anzulocken oder ist es generell nicht mehr cool wirkliche Kinderfilme zu inszenieren in den man bedenkenlos mit den Kindern einen schönen Film anschauen kann und nicht Angst haben muß, das Kinder dann in der Nacht von dem Sandmann Film schlecht träumen, was ja eher ein schlechter Witz ist.
    Wir werden mit Sicherheit sobald nicht mehr ins Kino gehen, also nur weiter so..

    2.10.2010
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter