Eventtipp: Champions League Finale 2013

Borussia DortmundMenschen nutzen ihre Zeit gewöhnlich auf verschiedene Art und Weise. Das hängt mit ihren individuellen Interessen zusammen. Am Samstagabend werden dennoch viele eine Gemeinsamkeit besitzen. Zumindest an diesem Wochenende werden sich Millionen Sportbegeisterte vor den Fernsehbildschirmen des Landes einfinden. Eine beachtliche Zahl von ihnen wird den 22 Hauptprotagonisten im Londoner Wembley-Stadion, um die es in diesem Samstagabendkrimi vorrangig geht, auf der berühmtberüchtigten Berliner Fanmeile zusehen. Selbst, wer kein Fußballfan ist, kann sich dem kommenden Großereignis nur schwer entziehen. Endlich nämlich haben es gleich zwei deutsche Mannschaften in das Finale der Champions League geschafft und endlich, so viel steht fest, geht die begehrteste Silbertrophäe des Kontinents wieder nach Deutschland.

Ein Finale der Superlative

Zum ersten Mal in der Geschichte der Champions League stehen sich zwei deutsche Mannschaften im Endspiel gegenüber. Fußballeuropa erlebte bereits, wie der AC Mailand Juventus Turin besiegte, Real Madrid den CF Valencia und Manchester United den FC Chelsea. Nun sind endlich wir an der Reihe und dürfen zu Recht behaupten, dass beide Teams vollkommen verdient im Finale stehen. Während Borussia Dortmund sich in einer Meistergruppe niederlagenlos als Primus behaupten konnte, verlor der FC Bayern München gegen den Fußballzwerg aus Baryssau. Weiter kamen sie trotzdem. Gegen Arsenal wurde es dann noch mal eng, doch spätestens gegen Juventus und den großen FC Barcelona bewies man absolute Weltklasse. Diese sah man dem BVB weder gegen Donezk noch gegen Malaga an. Es brauchte wieder die Königlichen von Real, um Götze, Reus und Co. zu einer Galavorstellung anzutreiben.

Eine Rekordmannschaft ohne Favoritenstatus

Diese wird auch morgen benötigt, wenn man den Bayern auf dem Weg zum Triple noch Knüppel in die Beine werfen möchte. Die Münchner spielten gerade die Bundesligasaison der Superlative, Punkterekord und sonstige Bestleistungen inbegriffen. Nichtsdestotrotz scheint die Borussia, wohlgemerkt Vizemeister, dem Rekordmeister nicht gerade zu liegen. In der Liga gab es zweimal ein Remis, in den letzten Jahren für den FCB so gut wie nichts zu holen. Über das 2-5 im Pokalfinale vor einem Jahr kann auch das magere 1-0 im diesjährigen Viertelfinale nicht hinwegtäuschen. Fazit ist, dass die Bayern leichter Favorit sind, zumal mit Götze ein wichtiges Puzzleteil in der Mannschaft von Jürgen Klopp fehlt. Wenn es aber derzeit überhaupt eine Mannschaft gibt, die Trainer Jupp Heynckes fürchten sollte, dann ist es eben der morgige Gegner. Der Druckfaktor, der sich durch letzten beiden verlorenen Champions League Finals aufgebaut hat, ist nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt, dass die Bayern beide bisherigen CL-Partien unter Referee Rizzoli verloren haben und auch Orakel Paul nach langer Überlegung zu den Schwarz-Gelben hielt.

Voraussichtliche Aufstellungen:

FC Bayern München

Neuer – Lahm, Boateng, Dante, Alaba – Martinez, Schweinsteiger – Robben, Müller, Ribery – Mandzukic

Borussia Dortmund

Weidenfeller – Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer – Bender, Gündogan – Blaszczykowski, Reus, Großkreutz – Lewandowski


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter