Eventtipp: Bundestagswahl 2013

Weisband - Wir nennen es PolitikAm Sonntag ist es soweit. Ganz Deutschland muss sich entscheiden, mit welcher Regierungsspitze es in den nächsten 4-Jahre-Zyklus geht. In den vergangenen Wochen und Monaten ist vieles gesagt und dabei etwas weniger ausgesagt worden. Politische Floskeln haben sich ebenso wie herausfordernde Fragen sämtlicher Medienbeauftragten in die Köpfe der potenziellen Wähler gebrannt. Letztlich ist das Positive an unserem System, dass jeder frei entscheiden kann, mit wem er sympathisiert und wer ihn mit Argumenten und Ansichten mehr überzeugt hat. Wichtig ist in jedem Fall, dass wir wählen. Schließlich ist es Recht und Aufgabe von Bürgern eines demokratischen Staates, mitzuentscheiden. Daran lassen auch die Spitzenkandidaten Peer Steinbrück und Angela Merkel keinen Zweifel. Für Autorin Marina Weisband könnte die aktive Teilnahme sogar noch etwas weiter gehen.

Zwei Kandidaten, die für ein erfolgreiches Deutschland stehen wollen

Viele Wähler konnten sich bis heute nicht für eine Partei entscheiden, weil sie denken, dass diese sich kaum unterscheiden. In der Tat aber gibt es gravierende  Unterschiede zwischen CDU/ CSU und SPD auf inhaltlicher Basis. Gleiches gilt für Bündnis 90/ Die Grünen, FDP und Die Linke sowie andere kleinere Parteien. Wie sich die beiden größten Parteien unterscheiden, zeigen die literarischen Werke von Steinbrück und Merkel. Ersterer schaut in „Unterm Strich“, welche politischen Entscheidungen zwar unpopulär sind, aber zum Wohl des Landes getroffen werden müssen. Dass Steinbrück für klare Worte steht und selten ein Blatt vor den Mund nimmt, sollte bereits bekannt sein. Auch das Werk „Daran glaube ich“ von Angela Merkel steht sinnbildlich für das Denken und Handeln der Autorin. Ihre christliche Glaubensvorstellung wird dabei ebenso zum zentralen Thema wie die Vereinbarkeit mit politischem Fortschritt.

Eine Autorin, die zum Mitmachen anregt

Um diesen zu erreichen plädiert Autorin Marina Weisband für ein noch demokratischeres Deutschland. Ihr ergeht es wie vielen anderen Bürgern auch. Sie findet, dass Politik selten volksnah ist und Personen über Sachen debattieren, von denen viele nichts und sie selbst nur sehr wenig verstehen. „Wir nennen es Politik“ ist ein Plädoyer, Politik näher an den Bürger heranzubringen. Das Werk fordert ihn aber auch zur Teilnahme an der Politik auf und verurteilt Gleichgültigkeit ihr gegenüber. Am Sonntag können wir damit beginnen. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, dass wir eine Regierung bekommen, die unsere Interessen bestmöglich umsetzt.


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