Eventtipp: Auftakt zur neuen Bundesligasaison

50 Jahre BundesligaEs gab in der Vergangenheit kaum eine Bundesligasaison, die vorab größere Spekulationen ausgelöst hat. Das liegt an vielen Faktoren, die sich um die Saison 2013/14 kreisen. Zu ihnen zählt die Verpflichtung des FC Bayern, die Jupp Heynckes mit dem heißbegehrten und als weltbesten Trainer deklarierten Pep Guardiola ersetzen. Dieser muss nun beweisen, dass er Wunderdinge vollbringen kann, schließlich soll er den ersten deutschen Triple-Sieger ja noch stärker machen. Dafür hat man unter anderem das größte Talent Deutschlands, Mario Götze, und Spaniens, Thiago Alcantara, verpflichtet. Der beste Stürmer der Liga, Robert Lewandowski, wollte auch, bekam aber von der Dortmunder Führungsetage den Riegel vorgeschoben. Auch hier muss man sehen, welche Entwicklung das nimmt. Nicht zuletzt richtet sich der Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft, bei der für unsere bis dato ungekrönte Goldene Generation endlich der Titel herausspringen soll.

Zweikampf um die Schale

Traditionell interessiert blickt Fußballdeutschland jedes Jahr auf die erste Pokalrunde, die vor dem ersten Ligaspiel einen Fingerzeig für die aktuelle Form der Teams bietet. Bereits zum dritten Mal in Folge an einem unterklassigen Team scheiterte Werder Bremen. Mit Gladbach, Nürnberg und Aufsteiger Braunschweig erwischte es bis heute noch drei weitere Erstligavereine. Keinem dieser vier Vereine attestiert man ernsthafte Chancen im Meisterschaftskampf. Nachdem die Bayern 2013 die 50 Jahre Bundesliga so eindrucksvoll krönten, sind sie auch für 2014 der große Favorit. Diesem scheint auf dem Weg zur 24. Meisterschaft nur Borussia Dortmund im Weg zu stehen. Im Pott investierte man die eingenommenen Götze-Millionen gleich mal in ein neues Dreigestirn. Sokratis, Aubameyang und Mkhitaryan schaffen für Trainer Klopp gute neue Optionen.

Der Rest der Liga bleibt spannend

Dahinter werden vor allem Bayer 04 Leverkusen und Schalke 04 gesehen, die sich hinter Dortmund am konstantesten zeigten. Dann aber gehen die Spekulationen weit auseinander. Schwer wird es für den Überraschungsclub des vergangenen Jahres, den SC Freiburg. Nach zahlreichen Abgängen wird es für Coach Streich schwer, die Dreifachbelastung zu stemmen. Frankfurt, ebenfalls überraschend weit vorne, hat da vom Kader her eine bessere Ausgangslage. Im Kampf um die Europapokalplätze dürften auch Wolfsburg, Gladbach und Stuttgart ein Wörtchen mitreden können. Wie Bremen das frühe Pokalaus verkraftet, muss man sehen. Gleiches gilt für den HSV, der eine mehr als holprige Vorbereitung spielte. Nürnberg, Hannover, Hoffenheim, Augsburg und Mainz sollten darauf achten, früh viele Punkte zu sammeln, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Darum sollten sich auch die Aufsteiger aus Berlin und Braunschweig kümmern. Alles, was letztlich für diese Teams mehr herausspringt, sollte als absoluter Erfolg bewertet werden.


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