Erlöse mich von Michael Robotham – Unser Buchtipp

Robotham - Erlöse michNach Erlösung lechzen Menschen insbesondere dann, wenn sie im Leben von einem Schicksalsschlag hart getroffen wurden. Zumeist gilt der Tonus, dass man sich durchbeißen, hart kämpfen soll – dann erscheint irgendwann auch wieder etwas Licht am Horizont. Für Marnie Logan, die durchaus gezeichnete Hauptperson in Michael Robothams neuem Thriller „Erlöse mich“, scheint die Dunkelheit gar immer düsterere Facetten anzunehmen. Von Besserung kann keine Rede sein, stattdessen gerät ihre Welt immer mehr aus den Fugen. Alles begann mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Daniel und irgendwie findet der Plot des achten Bandes der O´Loughlin/Ruiz-Reihe auch immer wieder zu diesem mysteriösen Tag zurück.

Erlöse mich – Wer schleicht da hinter Marnie her?

Der Australier Robotham sorgt ab der ersten seiner insgesamt 445 Seiten für absolute Gänsehautstimmung. Mit „Ich habe mich verliebt und ich bin ihr gefolgt. Mehr müssen sie nicht wissen… Ich bin der, der aufpasst“ beginnt der Psychothriller und wenngleich diese Äußerung beim turbulenten Geschehen von „Erlöse mich“ ein wenig in den Hintergrund rückt, fragt man sich dennoch die ganze Zeit, wer da hinter Marnie herschleicht. Die Mutter zweier Kinder ist seit 13 Monaten alleinerziehend. Was mit ihrem Mann Daniel geschehen ist, weiß niemand. Verständlicherweise tut sie sich schwer, ihn für tot zu erklären. Da dies auch die Behörden nicht machen, hat sie weder Zugang zu seinem Konto noch zu dem Geld aus der abgeschlossenen Lebensversicherung. Da Marnie selbst nicht arbeiten geht, schwinden ihre finanziellen Mittel stetig. Zu allem Überfluss hat Daniel ihr große Spielschulden hinterlassen, die der Geldeintreiber Hennessy von Marnie mit ganzem Körpereinsatz abgestottert haben möchte.

Erlöse mich – O´Loughlin und Ruiz ermitteln

Marnie spürt, dass jemand sie auf Schritt und Tritt verfolgt. Aus Angst, vollkommen den Verstand zu verlieren, sucht sie Joe O´Loughlin auf. Der hat zwar genügend private Probleme, nimmt sich ihrer aber an. Zusammen mit Kumpel Vincent Ruiz untersucht der Psychologe ihren Fall mit großem Engagement und stößt im zunehmenden Verlauf von „Erlöse mich“ auf immer größere Ungereimtheiten in Marnies Geschichte. Als dann auch noch ein Fotoalbum entdeckt wird, dass Daniel Marnie zum Geburtstag schenken wollte, summiert sich die ganze Szenerie zu einer komplett grausamen Geschichte. Natürlich spielt auch der mysteriöse Fremde, der im Hintergrund dafür sorgt, dass Marnie nichts geschieht, eine entscheidende Rolle.


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  1. Thomas

    Ich habe dieses Buch vor kurzem gelesen und muss sagen, es ist wirklich sehr gut! Die Geschichte ist sehr spannend und einige Male habe ich während des Lesens eine kurze Pause eingelegt und nur gedacht: wow! Gänsehaut pur! Sehr zu empfehlen!

    16.07.2014
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