Elefanten noch nicht hungrig genug

Von Beginn an zählten die Ivorer zu den Geheimfavoriten dieser WM, zumal viele Experten sie als die stärkste afrikanische Mannschaft bei diesem Turnier einschätzten. Der Schock kam im letzten Testspiel, als sich Starspieler Didier Drogba den Ellenbogen brach und für die WM auszufallen drohte. In den letzten Tagen vor dem Anpfiff gegen Portugal, gab es dann wiederum grünes Licht für einen Einsatz des Kapitäns. Doch allein Trainer Eriksson entschied sich dazu, ihn dennoch auf die Bank zu setzen. So führte Kolo Toure das Team an und gab mit seiner herausragenden Leistung der Defensive den nötigen Halt. Portugal kam im gesamten Spiel lediglich zu einer nennenswerten Möglichkeit, Cristiano Ronaldo hämmerte den Ball aus 25 Metern nur an den Kasten.

Dass am Ende auch bei der Elfenbeinküste die Null stand, lag wohl daran, dass die Ivorer zwar die bessere Spielanlage hatten, ohne Drogba aber die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen. Somit ist die Devise, auf keinen Fall gegen die Portugiesen zu verlieren, aufgegangen. Das Spiel gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien (Soccer-City-Stadion am Sonntag um 20:30 Uhr) ist aber dann ein entscheidenes Spiel zum Weiterkommen. Hinten muss nach Traineransicht erneut die Null stehen, vor allem sollte aber vorne ein wenig mehr passieren, wodurch aller Wahrscheinlichkeit nach Dindane für Drogba weichen muss.


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