Eine Legende feiert Geburtstag: Clint Eastwood wird achtzig

Clint Eastwood ist schon zu Lebzeiten zur Legende geworden und hat das Kino der letzten vierzig Jahre geprägt. Seinen frühen Ruhm verdankte er dem Italo-Western, den er mit seinem Gesicht entscheidend prägte. Dadurch gelang ihm auch der Durchbruch in Hollywood, wo er ebenfalls in Western spielte, bevor er als „Dirty Harry“ das Copfilm-Genre aufmischte und zum Weltstar wurde. Neben unzähligen Filmrollen übernahm Eastwood auch immer mehr eigene Regiearbeiten und je älter er wird, desto besser werden seine Filme.

Das Erste hat anlässlich des runden Geburtstages den Samstagabend zum „Eastwood-Kinoabend“ erklärt und zeigt an neun Wochenenden hintereinander einige der großen Erfolge Eastwoods.  Den Auftakt macht am 05. Juni „Sadistico – Wunschkonzert für einen Toten“, das Regiedebüt Eastwoods aus dem Jahr 1970. Es folgt „Hängt Ihn Höher“, „Der Mann aus San Fernando“, „Mit Vollgas nach San Fernando“ und „City Heat – Der Bulle und der Schnüffler“.

Die Highlights der Eastwood-Festspiele folgen danach:
In „Zwei glorreiche Halunken“ spielt Eastwood unter der Regie von Sergio Leone eine der Westernrollen seines Lebens. Als Kopfgeldjäger jagt er nicht nur Verbrecher, sondern auch einem Goldschatz hinterher. Wortkarg und mit minimalistischen Gesten, dafür mit einem immer locker sitzenden Colt, kämpft er sich durch die Wirren des Bürgerkrieges und muss sich mit zwei ungleichen Widersachern auseinandersetzen.

Die Brücken am Fluss“ zeigt einen ganz anderen Clint Eastwood. Er spielt einen Fotografen, der auf der Durchreise in Iowa eine Farmersfrau trifft. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Aber sie sind keine Teenager mehr und so bleiben ihnen nur vier Tage, in denen sie aus den Zwängen des Lebens ausbrechen können. „Die Brücken am Fluss“ ist Gefühlskino pur, bei dem selbst hartgesottenen Zeitgenossen das Herz überläuft und ein Taschentuch für die Tränen der Rührung unbedingt in der Nähe sein sollte.


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