Ein Traum, der nicht wahr werden kann

Themba ist ein gewöhnlicher Junge aus den südafrikanischen Slums. Schon in jungen Jahren verbringt er viel Zeit zwischen den Hütten und nutzt alle möglichen Gegenstände, die einem Fußball auch nur mit der größten Phantasie ähnlich sehen. Er trainiert fleißig, manchmal zehn Stunden am Tag und kämpft für sein Ziel, eines Tages für die Nationalmannschaft Südafrikas auflaufen zu dürfen. Er selbst will zur Bafana Bafana gehören, die er bisher bei jedem Länderspiel, was er verfolgen konnte, lautstark angefeuert hatte. Wer den eisernen Willen hat und bereit dazu ist, lange für etwas zu kämpfen, wird sich irgendwann seinen Traum erfüllen können und so schafft es Themba einige Jahre später zumindest schon mal auf die Ersatzbank.

Der in Berlin geborene Autor Lutz van Dijk erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich gegen alle Hindernisse stellt und bereit dazu ist, alles zu geben, um seinen großen Wunsch zu erfüllen. „Themba“ steht symbolisch für viele junge Afrikaner, deren Aussicht auf ein erfülltes Leben allein in dem Traum besteht, mal ein großer Sportler zu werden. Die Geschichte zeigt aber auch alle Dinge, die einen solchen Jungen umgeben. Als es endlich so weit ist und Themba sein Debüt gibt, bei diesem gar noch das Siegtor schießt, scheint die Geschichte ein Happy End zu nehmen. Doch seine Gedanken sind stets bei seiner Mutter, bei der Aids diagnostiziert wurde. Angesteckt hat sie sich bei Thembas Onkel, der auch ihn missbraucht hat. Am Tag, an dem sein großer Traum Wirklichkeit geworden ist, erfährt Themba das Ergebnis seines Tests und weiß, dass er eine folgenschwere Entscheidung treffen muss…


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