Ein Mann namens Ove und drei weitere Neustarts – Unser Kino-Tipp der Woche

Diese Woche erscheinen gleich vier Filme in den deutschen Kinos, die wir euch als Tipp nicht vorenthalten wollen.

Ein Mann namens Ove

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Fredrik Backmans, startet nun die sagenhafte Komödie um den ganz speziellen Mann namens Ove (Rolf Lassgård). Er gehört zur typischen Sorte eines in die Jahre gekommenen Nachbars, der täglich seinen Rundgang macht und wie ein Kontrolleur für Recht und Ordnung in seinem Viertel sorgt. Dabei werden ohne Rücksicht auf Verluste Falschparker aufgeschrieben, die korrekte Mülltrennung überprüft, Fahrräder weggestellt und so weiter und so fort. Doch das Besondere an diesem alten (den Meisten auf die Nerven gehenden) Mann, ist sein weicher Kern hinter der harten Schale. Mit diesem erobert er sowohl die Leser, als auch die Zuschauer, im Sturm. Vor allem durch seine ständig scheiternden Versuche sich das Leben zu nehmen, kommt man als Betrachter nicht umhin, mit einem Schmunzeln auf Ove zu blicken und mit ihm zu sympathisieren. Eine gelungene Umsetzung von Erfolgsregisseur Hannes Holm.

How to be Single

Weiter geht es mit der lustigen Komödie – How to be Single. Nach ihrer Trennung muss sich Alice (Dakota Johnson) in New York den Herausforderungen eines neuen Jobs und einer Stadt, die niemals schläft, stellen. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer partyliebenden Kollegin Robin (Rebel Wilson), Freundin Lucy (Alison Brie) und ihrer Schwester Meg (Leslie Mann).  Was sie alle gemeinsam haben – sie suchen den Mann fürs Leben und müssen eigentlich erst einmal zu sich selbst finden. Ob das zwischen all den Partys, One-Night-Stands, Dating-Desastern und anrüchigen Nachrichten in der Singlewelt wirklich funktioniert, muss sich erst noch zeigen. Der Film wird jetzt schon als eine gelungene Mischung aus Sex and the City und Hangover gefeiert und verspricht eine Menge Lacher beim Zuschauer.

The Huntsman and the Ice Queen

Es ist die Fortsetzung der erfolgreichen Schneewittchen-Umsetzung „Snow White and the Huntsman“ (2012). Die Story von The Huntsman and the Ice Queen spielt sich einige Jahre davor ab. Die damals noch nicht ganz so böse Königin Ravenna (Charlize Theron) hat eine Schwester Freya (Emily Blunt), welcher zunächst Gutherzigkeit nachgesagt wird, bis zu jenem Tag, an dem sie durch einen üblen Verrat den Tod ihres Mannes und Neugeborenen Kindes hinnehmen muss. Dies hat zur Folge, dass sie fortan der Liebe entsagt und sich in einen Eispalast zurückzieht. Ihre Mission ist fortan, die Kinder des Landes zu ihrer eigenen Armee auszubilden – den sogenannten „Huntsmen“ ohne Herzen. Doch sie rechnet nicht mit der aufkeimenden Liebe zwischen Huntsman Eric (Chris Hemsworth) und Kriegerin Sara (Jessica Chastain). Es folgt ein Kampf um die Existenz der Liebe mit einigen unerwarteten und dramatischen Wendungen für den Zuschauer, unter der Regie von Cedric Nicolas-Troyan.

Freeheld

Von einer ganz anderen, viel emotionaleren und politischeren Sorte ist unser letzter Filmtipp – Freeheld.  Das Drama unter der Regie von Peter Sollett, basiert auf einer wahren Geschichte einer todkranken Polizistin Laurel Hesters, welche sich für die Rechte und die Gleichbehandlung homosexueller Paare einsetzt, und in ihrem ganz persönlichen Fall für ihre Lebenspartnerin Stacie. 2007 wurde diese berührende Lebensgeschichte bereits in einem Kurzdokumentarfilm festgehalten und nun mit mehr Inhalt und einigen hollywoodtypischen Elementen auf die Kinoleinwand gebracht. Im Film übernehmen bekannte Schauspielerinnen wie Julianne Moore (als Laurel) und Ellen Page (als Stacie) die Hauptrollen. Wie berührend die Geschichte ihren Verlauf nimmt und wie der Kampf zum Schluss ausgeht, lässt den Zuschauer sicher nicht kalt.


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