Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes – Unser Buchtipp

Moyes - Ein ganz neues LebenIn den letzten Jahren hat es sich wieder verstärkt zum Trend entwickelt, mit seichter Literatur, in der viel Herzblut steckt und oftmals eben auch viele eigene Erfahrungen injiziert sind, bei einer großen Masse an Lesern zu punkten und diese bewegen zu können. Bei der Vielzahl an Romanen, ist es nicht leicht, sich als Autor in diesem Genre durchzusetzen. Die britische Schriftstellerin Jojo Moyes hat es geschafft. Sie hat von der rasenden Verbreitung via Internet profitiert und sich nach Jahren mit eher geringem Bekanntheitsgrad in Windeseile zu einem der erfolgreichsten Vertreter der heutigen Liebeslektüre entwickelt. Mit „Ein ganz neues Leben“ präsentiert sie nun ihren neuesten Roman, den zweiten Band der Lou-and-Will-Reihe.

„Ein ganz neues Leben“ – Jojo Moyes setzt ihre Erfolgsgeschichte fort

Als Jojo Moyes im Jahr 2013 „Ein ganzes halbes Jahr“ herausbrachte, war es freilich nicht das erste Stück aus ihren Fingern. „Sheltering Rain“ wurde in der Heimat bereits elf Jahre zuvor verlegt. Dennoch aber dürfte es gerade der erste Band der Serie um Lou und Will sein, der die heute 46-Jährige in Deutschland durchstarten ließ. Im Anschluss konnten „Eine Handvoll Worte“, „Weit weg und ganz nah“ sowie „Ein Bild von Dir“ den Erfolg fortsetzen. Nun also zurück zu den Erfolgswurzeln und zu den beiden Liebenden Louisa Clark und Will Traynor. Erstere hat in „Ein ganz neues Leben“ sechs bewegende Monate hinter sich. Sechs Monate, die alles komplett verändert haben. Lou ist längst nicht mehr jene kleine Provinzmaus, die sich vor den eigenen Wunschträumen fürchten muss.

Die Chance auf „Ein ganz neues Leben“

Das Leben, dass sich Will für sie erträumt hat, führt sie aber auch nicht. Natürlich kann sie es nicht leben, ist sie doch diejenige, die nun ohne die große Liebe weitermachen muss. Ihr einsames Apartment kann sie kaum über den herben Verlust hinwegtrösten und auch der langweilige Job am Flughafen vermag es nicht. So vegetiert Lou mehr vor sich hin, als dass sie wirklich lebt. Eine Situation, die für den Leser eigentlich nur zu ertragen ist, weil Jojo Moyes nicht allein den Kummer um einen verlorenen Menschen offenbart, sondern auch viel Herz in die geschriebenen Worte legt. Eines Tages holt sie ihre Hauptfigur aus dieser Tristesse heraus, weil jemand an ihre Tür klingelt und sich endlich eine Verbindung zu Will auftut. Lou wittert neue Hoffnung, Hoffnung auf „Ein ganz neues Leben“.


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