E-Book-Reader und farbige Displays

E-Book-Reader arbeiten mit Displays, die keine Hintergrundbeleuchtung brauchen. Das spart Strom, schont den Akku und bringt ihnen vor allem eine lange Laufzeit. Der Nachteil an der bisherigen Technik ist die Beschränkung auf schwarz/weiß. In der Flüssigkeit des Displays befinden sich Farbpigmente (schwarze, bzw. weiße), die je nach angelegter Spannung an die Oberfläche treten und dort sichtbar werden, oder eben nicht. Das funktioniert mittlerweile tadellos, schnell und ist auch augenschonender als normale Displays. Allerdings konnten so bisher keine Farbdisplays zustande gebracht werden. Und auch wenn schwarz/weiß schön ist, Farbe ist eben noch schöner und wird von den Kunden erwartet.

Also machen die Ingenieure alles erdenklich mögliche, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Sei es mit Farbfiltern oder anderen Methoden. HP z.B. setzt neue Verbundwerkstoffe ein, die weniger Licht schlucken sollen, als es bspw. die Farbfilter machen. Doch noch ist diese Technik weit davon entfernt, marktreif zu sein und so müssen wir uns wohl noch etwas gedulden, bis die ersten farbigen E-Book-Reader in den Regalen stehen.

Das Unternehmen E-Ink, von dem die meisten Displays für diese Reader stammen, möchte Ende des Jahres farbige Displays vorstellen – wann diese konkret in Geräte umgesetzt werden, ist aber noch offen.


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