Doktorspiele – Unser Filmtipp

DoktorspieleAls Mitte der 1990er Hollywood mit einer Produktion für Jugendliche, die nicht so ganz jugendfrei war, für Aufsehen sorgte, war das eine absolute Neuerscheinung für das globale Filmgeschäft. „American Pie“ löste eine Welle weiterer solcher Filme aus. Das faszinierende an diesen Filmen  – die Erinnerung an die eigene Pubertät und Entdeckung der Sexualität. In „Doktorspiele“ dargestellt durch ein paar Jugendliche, die nach und nach Erfahrungen sammeln und herumexperimentieren. Auf diesem Weg passieren viele lustige „Pannen“ und am Ende findet man doch vielleicht die erste wahre Liebe.

Doktorspiele – Ein Teil des Erwachsenwerdens

Mit „Harte Jungs“ gab es bereits einen Versuch, in Sachen Unterhaltung an das große US-amerikanische Vorbild heranzureichen. „Doktorspiele“ kann das dank der hohen Gag-Fülle schaffen. Die Thematik an sich wird dank der guten Umsetzung humorvoll inszeniert. Lacher sind garantiert. In der Verfilmung des gleichnamigen Buches geht es vorrangig um Andi (Merlin Rose), der nach einer Schlüsselerfahrung in Anschluss an „Doktorspiele“ mit Sandkastenfreundin Lilli nicht wirklich zu einem sexuell bewussten Teenager herangereift ist. Ein Training mit Womanizer Bobby (Jannis Niewöhner) soll da helfen. Dumm nur, dass Andis derzeitige Angehimmelte Katja (Ella-Maria Gollmer) auf eben jenen Profi abfährt. Mit wenig Lust und nur dank des Zuredens seines Freundes Harry (Maximilian von der Groeben) begibt sich Andi später auf Katjas Party, bei der ganz zufällig Lilli (Lisa Vicari) wieder in sein Leben tritt.

Doktorspiele – treffen alte und neue Elemente aufeinander

Was „Doktorspiele“ sehr interessant macht, ist die gute Mischung von alten, bereits erfolgreichen Stilmitteln und lustigen neuen, frischen Elementen. Dadurch, dass die jungen Schauspieler herausragend natürlich ihre Rolle verkörpern, fühlt man sofort mit ihnen mit und kann sich, sofern es denn bereits etwas her ist, prima wieder in die eigene Jugend und all ihre Missgeschicke zurückdenken. Davon passieren in „Doktorspiele“ einige, was das Werk von Regisseur Marco Petry definitiv sehenswert macht.


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