Die wilden Kerle 6 – Unser Filmtipp

Die wilden Kerle 6Jung und wild, das sind schon mal zwei gute Eigenschaften, mit denen man die Protagonisten einer ganz besondere Kinder- und Jugendfilmreihe beschreiben kann. Sie stehen für Abenteuer und für Zusammenhalt, für Freundschaften und den unbändigen Willen, die eigenen Ziele und Träume in die Tat umzusetzen. Fünfmal durfte man der Rasselbande dabei bereits zuschauen. „Die wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ lautet nun die nächste Fortsetzung, die sich einmal mehr sehen lassen kann. Regisseur Joachim Masannek („V8 – Du willst der Beste sein“) erweist sich als Filmemacher, der mit viel Herzblut den Kleinen eine große Bühne gibt.

„Die wilden Kerle 6“ – Wie die Zeit vergeht

Zwölfeinhalb Jahre ist es mittlerweile her, seit die ersten „Wilden Kerle“ mit Hacken und  Sohlen um das Bleiberecht auf dem Bolzplatz „Teufelstopf“ kämpfen mussten und so eine Reihe begründeten, die mit den nachfolgenden vier Kinofilmen auf mehr als zehn  Millionen Zuschauer zurückblicken kann. Der letzte Teil liegt nun auch schon wieder mehr als sieben Jahre in der Vergangenheit, so dass sich das Produzententeam dazu entschloss, unter der Führung von Ziehvater Masannek eine Art Reboot abzudrehen, in dem der Mythos der wilden Kerle auf eine neue Zielgruppe, eine neue Generation übertragen werden kann. Das Resultat lautet „Die wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ und es funktioniert, selbst wenn die gute alte Steinschleuder für Wurfpost immer noch präsenter ist und nicht auf den Trend Smartphone aufgestiegen wird.

„Die wilden Kerle 6“ sind eine Neuauflage

In der Tat zeigt sich in den 96 Filmminuten von „Die wilden Kerle 6“ eine Neufassung, die große Parallelen zum einstigen Anfang aufweist. Hauptakteur ist Leo (Michael Sommerer), der lediglich mit einem n weniger im Namen als sein Vorgänger auskommen muss, ansonsten aber charakterlich kaum anders daherkommt. Auch seine Bande besteht letztlich aus sehr ähnlichen Mitgliedern wie die einstige Kulttruppe. Zu ihnen gehören Joshua (Vico Mücke), Finn (Bennet Meyer), Elias (Aaron Kissiov), Matze (Mikke Emil Rasch) und Oskar (Ron Antony Renzenbrink). Es gibt immer mal verstärkte Rückbezüge auf „Die wilden Kerle 1-5“. Am deutlichsten wird das, als ein Kerl mit Augenklappe (Veteran Wilson Gonzalez Ochsenknecht) den Jungen ein mysteriöse Landkarte zu einem Geheimgebiet weist, in dem sich der Teufelstopf befindet. Doch trotz aller bekannten Elemente kann „Die wilden Kerle 6“ auch eigene hübsche Noten setzen, die den Film äußerst sehenswert machen.


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