Die Welt der Pija Lindenbaum: Bilderbücher für Kindergartenkinder

Pija Lindenbaums Bilderbücher für Kindergartenkinder sind kleine Knallbonbons. Sie schafft es immer wieder aufs Neue, aus alltäglichen Situationen wunderschöne Geschichten entstehen zu lassen, die sich gänzlich anders entwickeln, als man es erwartet, die sich den gängigen Klischees entziehen und herrlich schräg sind.

Eine ihrer Heldinnen etwa ist das Einzelkind Franziska, die es immer wieder mit dusseligen Tieren zu tun bekommt. So auch in „Franziska und die Elchbrüder“. Als Franziska eines Tages langweilig ist und sie gerne etwas mehr Action zu Hause hätte, trifft es sich gut, dass vor ihrer Haustür drei Elche herumlungern. Sie lädt die drei ein, bei ihr zu wohnen und ihre Brüder zu sein. Aber irgendwie klappt das nicht so ganz, die Elche wollen immer etwas anderes als Franziska, und mit dem zusammen spielen funktioniert es auch nicht. Vielleicht sind Elche ja doch nicht die erste Wahl als Brüder?

In „Paul und die Puppen“ erzählt Pija Lindenbaum von Paul, der in den Kindergarten geht und ein echter Junge ist, der mit jedem Ball das Tor trifft. Sein Vater findet das klasse. Aber eines Tages hat Paul gar keine Lust mehr auf Fußball. Paul will endlich mal wieder was anderes spielen. Am liebsten mit Puppen. Aber ob die Mädchen ihn mitspielen lassen? Und was sagen seine Freunde dazu? Schließlich ist er ein Junge!

Großartig ist auch „Luzie Libero und der süße Onkel“. In diesem Buch berichtet Frau Lindenbaum vom Mädchen Luzie, das eifersüchtig ist, weil ihr Lieblingsonkel einen neuen Freund hat. Plötzlich müssen sie alles zu dritt machen. Und das gefällt Luzie überhaupt nicht.
Pija Lindenbaums Bücher sind der Beweis dafür, dass Kinderbücher aus Schweden zu den besten auf der Welt gehören.


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