Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley – Unser Buchtipp

Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley

Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley

Lucinda Riley ist eine Autorin, die zumindest bei den weiblichen Lesern enorme Anerkennung einheimst. Ihre bewegenden Liebesromane versprühen einen ganz besonderen Esprit. Dabei vereint sie stets unterhaltsame Einzelschicksale mit einem brillanten Schreibstil und einer stets sehr sicheren Ortskenntnis. So transferiert die irische Autorin ihre Leser beim Durchblättern der einzelnen Seiten immer auch ein wenig in den Ort des Geschehens hinein. Ihre Bilder sind zutreffend, weil die Autorin Riley die Regionen, die in ihren Werken thematisiert werden, immer aus erster Hand beschreiben kann. Auch das britische Dartmoor beschreibt die Schriftstellerin einwandfrei, erscheint die Gegebenheiten in „Die Mitternachtsrose“ doch einmal mehr verdammt authentisch.

Die Mitternachtsrose entführt in die 1920er

Rebecca Bradley hat sich als Schauspielerin bisher ganz gut etablieren können. Aufgrund privater Probleme kommt ihr das Angebot nach England zu fliegen, um dort einen neuen Film zu drehen, aber recht gut. Die junge Amerikanerin erhofft sich etwas Abstand vom alltäglichen Geschehen und genau das soll sie vor Ort auch erleben. „Die Mitternachtsrose“ entführt sie in ein britisches Herrenhaus und somit in eine Zeit, die ein gutes Jahrhundert vor der ihrigen liegt. Interessanterweise sieht sie Lady Violet, der Großmutter des jetzigen Besitzers von Astbury Hall verblüffend ähnlich, was dem ganzen Geschehen eine erste bemerkenswerte Würze verleiht.

Die Mitternachtsrose setzt auf Gefühl

Nächstes Element in „Die Mitternachtsrose“ ist die Ankunft des Inders Ari. Auch für ihn beginnt eine Reise durch die Zeit. So führt ihn das Gedenken an seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall. Auf mysteriösem Weg, bei welchem Fiktion und Realität nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind, verknüpft Lucinda Riley beide Geschichten und vereint sie zu einer, in der viel Gefühl mit in die Handlung der Protagonisten einfließt. Wer den Worten einer der größten Liebesromanautorinnen unserer Zeit bis dahin noch nicht verfallen ist, wird spätestens bei ihrem Spezialgebiet – der Liebe – komplett gefangen sein.

 


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