Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2013

Lesebuch zur Longlist des Deutschen Buchpreis 2013Besondere Literatur verdient eine besondere Aufmerksamkeit. Genau aus diesem Grund sucht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jedes Jahr den besten Roman in deutscher Sprache. Ausgezeichnet wird dieser im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit dem Deutschen Buchpreis. 2013 erfolgt die Ehrung, welche mit insgesamt 37.500 Euro Preisgeld dotiert ist, bereits zum neunten Mal. Es geht um die Nachfolge von Vorjahressiegerin Ursula Krechel, die sich mit der Nachkriegsgeschichte „Landgericht“ gegen die Konkurrenz behaupten konnte. Vorab wurde ihr Schriftstück in verschiedenen Auswahlstufen herausselektiert. Der erste Schritt zur abschließenden Prämierung ist der Sprung auf die Longlist des Deutschen Buchpreis. Auch in diesem Jahr wurden wieder zwanzig Romane ausgewählt, die sich fortan auf dieser Liste wiederfinden. Bis zum 11.September erfolgt eine weitere Selektion, so dass sich dann eine Shortlist, bestehend aus sechs Romanen, der finalen Auslese stellt. Wer es auf diese Liste geschafft hat, kann sich dann bereits über ein Preisgeld von 2.500 Euro freuen.

Kehlmann, Timm und Meyer

Zur Wahl können generell alle Romane vorgeschlagen werden, die in der Zeit vom Oktober 2012 bis 11. September 2013 veröffentlicht wurden bzw. noch herausgegeben werden. In diesem Jahr beschäftigte sich die siebenköpfige, literaturbewanderte Jury um Sprecher Helmut Böttiger mit 201 eingesendeten Schriftstücken. Gerade die nun herausgegebene Longlist zeigt deutlich, welche Thematik den meisten von ihnen zu Grund liegt. Es sind häufig familiäre Gebilde, die persönliche Probleme thematisieren und auf ihren Gehalt hin untersucht werden. Mit auf der Liste stehen zahlreiche bekannte Autoren. Etablierte wie Büchner-Preisträger Reinhald Jirgl, Urs Widmer oder Uwe Timm („Vogelweide“) duellieren sich mit den Aushängeschildern der jüngeren Generation. Neben Daniel Kehlmann („F“) trifft dieses Attribut unter anderem auch auf Thomas Glavinic („Das größere Wunder“), Terézia Mora oder Clemens Meyer („Im Stein“) zu.

Einige Überraschungen komplettieren das Lesebuch zur Longlist

Zu den zwanzig besten deutschsprachigen Romanen des Jahres zählen aber auch Werke von Autoren, die einem auf der literarischen Bühne noch gar nicht begegnet sind. So haben es die deutsch-russische Schriftstellerin Nellja Veremej („Berlin liegt im Osten“) und Sängerin Monika Zeiner gleich mal mit ihrem Erstlingswerk in die Auswahl geschafft. Es lässt sich demnach festhalten, dass sich im alljährlich erscheinenden Lesebuch zur Longlist des Deutschen Buchpreis eine herausragende Mixtur an bewährten Autoren und jungen frischen Gesichtern findet. Um einen guten Einblick in die Werke der Kandidaten zu bekommen, lohnt es sich bei unserem Gewinnspiel teilzunehmen. Mit der richtigen Antwort und ein wenig Glück kann man in unserem Special zur Longlist eines von 50 Exemplaren des Lesebuchs gewinnen. Der buecher.de-Blog wünscht schon einmal viel Erfolg.


2 Kommentare zu “Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2013” Eigenen verfassen
  1. […] Konkurrenz, die in diesem Jahr auf der Longlist stecken blieb, hatte ohne Frage Rang und Namen. Zu den prominentesten Gesichtern, die kurz vor der […]

    13.09.2013
  2. […] Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2013 und den Werken aller Kandidaten der Longlist finden sich ab sofort im Online Shop auf buecher.de und im dazugehörigen Blog. […]

    19.08.2013
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