Die Bestseller des Jahres 2008

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende entgegen und hat rückblickend einige interessante Dinge zu bieten. Ob Bücher, oder musikalische Highlights, in dieser kleinen Zusammenstellung finden sie die créme de la créme der Unterhaltung. Doch tauchen wir doch gleich in die Sahnestücke des letzten Jahres.


 Feuchtgebiete Eines der wohl medial präsentesten Bücher war wohl „Feuchtgebiete“. Es war bzw. ist umstritten, geliebt, ekelerregend und doch herrlich direkt. Charlotte Roche hat die weiblichen Hüllen fallen lassen und so einige Tabus gebrochen. Das hat ihr nicht nur Anerkennung, sondern auch Kritik gebracht. Doch seien wir mal ehrlich. Welches gute Buch wird schon von jedem geliebt? Der Medienrummel war zumindest berechtigt, denn so hat das Buch, die nötige und ihm gebührende Aufmerksamkeit erhalten.

Ein Buch der ganz anderen Art ist Eckart von Hirschausens „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“. Der Angriff aufs Zwerchfell erfolgt hier mittels humoristischer Note. So wird die Medizin mal von einer ganz anderen Seite aufs Korn genommen und der ein oder andere Irrglaube aufgedeckt. Ein Muss für jeden, der sich nicht nur medizinisch bilden, sondern dabei auch nicht seinen Humor verlieren möchte.


Wer vom Lesen eine Anregung des Geistes erwartet ist mit „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ bestens beraten. Die Philosophie steht hier eindeutig im Vordergrund, soll dabei aber nicht abschrecken. Anders als andere Bücher, die dieses Thema behandeln, wird hier Tiefgang mit Leichtigkeit verbunden. Gerade für Leute, die sich in diese Thema einarbeiten bzw. herein schnuppern wollen, ist es ideal. Ob Platon, Aristoteles, oder Nietzsche. Nach dem Lesen dieses Buches werden sie ähnlich wie in Platons Ideenwelt mehr als nur Schatten in einer Höhle sehen, sondern jahrtausendalte Fragen begreifen und nachvollziehen.

Wer sagt eigentlich, dass man nur lesen muss? Was auf die Ohren gibt es mit Paul Potts Album „One Chance“ und dem mittlerweile doch mehr als berühmten Titel „Nessum Dorma“. Wer die Oper für tot gehalten hat, wird hier eines Besseren belehrt. Die Titel sind ergreifend, und das nicht nur wegen der Hintergrundgeschichte um Paul Potts. Vielmehr ist sein Schicksal Wegbereiter für eine vergessen geglaubte Stilrichtung der Musik. Arien können nun sogar aus dem Zimmer ihrer Kinder kommen. Hier wird die Seele auf eine Weise berührt, die man nicht alltäglich erfahren kann.


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