Die besten Fernsehserien für Kinder Teil 4: Neues aus Uhlenbusch

Wenn etwas Kult ist, dann ja wohl Uhlenbusch. Die Serie wurde zwischen 1977 und 1982 gedreht und darf  fraglos als eines der Highlights der deutschen Fernsehunterhaltung gelten. Der Titelsong „Auweia, auweia, der Hahn legt keine Eier!“ ist mit Sicherheit einer der bedeutendsten Schulhofklassiker der 70er und 80er und jeder der heute über 30-Jährigen kann problemlos sofort mitsingen.

Neues aus Uhlenbusch“ erzählt vom Leben der Menschen auf dem Land, vom Zusammenleben, von Alltäglichkeiten und den kleinen Problemen. Von den Sorgen und Freuden der Kinder aus Uhlenbusch. Der Dorfladen von Oma Piepenbrink (und ihrer Nachfolgerin Tante Appelboom) ist das Zentrum des Örtchens, hier werden Klatsch und Tratsch ausgetauscht und natürlich alle wichtigen Dinge verkauft. Einen Discounter gab es damals natürlich noch nicht.

Der Star der Serie ist Briefträger Onkel Heini, der immer alles weiß. Dafür ist er ja schließlich der Briefträger. „Neues aus Uhlenbusch“ ist klassische Fernsehunterhaltung, ohne Special-Effects und großes Brimborium. Gerade darin liegt der besondere Reiz, und es macht „Uhlenbusch“ zu einer Art Zeitreise in die siebziger Jahre. Für die Kinder von heute dürfte die Serie eine etwas befremdliche Welt darstellen, die sich nur mit Hilfe ihrer Eltern erschließt, denn schließlich waren die 70er aus heutiger Sicht schon sehr eigen. Inhaltlich tut das aber dem Spaß keinen Abbruch, schließlich sind die Alltagsproblemchen universell. Die Serie ist eine gute Gelegenheit für Familienfernsehnachmittage, abseits des neumodischen Unterhaltungsquatsches und bietet zudem die Möglichkeit, über die eigene Jugend zu reden. Natürlich kann man die Serie aber auch ganz ohne Kinder anschauen.


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