Die besten Bücher: Mystery-Thriller

Ging es uns in der letzten Woche noch um die TopFive in Sachen Kriminalromane, wollen wir uns in dieser Woche an die Mystery-Thriller wagen. Sicherlich ist es nicht leicht, einen Thriller komplett von anderen Genres abzugrenzen, dennoch wagen wir den Versuch und wollen uns in dieser Woche speziell an denjenigen Werken orientieren, in denen es im wahrsten Sinne um Mysterien geht. Nicht selten spielen hier in den letzten Jahren verborgene Geheimnisse aus längst vergessenen Tagen eine Rolle. Diese sind es letztlich auch, die unsere TopFive in dieser Woche bestimmen. Entscheidend für die Auswahl ist nicht allein das Thema, sondern auch das kombinierte Gedankenkonstrukt, in dem es eingebettet ist.

Platz 5: Die Jagd am Nil von Will Adams

Nach „Das Gottesgrab“ schickt Will Adams seinen Hauptprotagonisten, den Ägyptologen Daniel Knox, in „Die Jagd am Nil“ an eine verborgene Grabstelle inmitten der Wüste. Alles beginnt mit einer einfachen Tonschale, welche Knox auf dem Markt ersteigert. Diese jedoch erweist sich als wahrer Glücksfund, der Knox in ein neues Abenteuer bringt. Ihm zur Seite steht erneut Gaille, die ihr ganz eigenes Abenteuer zu bewältigen hat. Ihnen gegenüber agiert ein fanatischer Geistlicher, der vor nichts zurückschreckt, um die eigenen Interessen zu verwirklichen.

Platz 4: Der Babylon Code von Uwe Schomburg

Allein der Name verspricht schon ein Abenteuer der besonderen Klasse und auch die Einleitung, in der zwei Archäologen zu Zeiten des Ersten Weltkrieges einen interessanten Fund machen und um diesen zu wahren über Leichen gehen, baut schon eine gewisse Spannung auf. In der modernen Zeit ist es der Ex-Polizist Chris, der mittlerweile als Kurier seinen Unterhalt verdient und durch den neuen Job auf mysteriöse Tontafeln trifft, die ihm fortan das Leben zur Hölle machen. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Jasmin versucht er dem Geheimnis auf den Grund zu gehen.

Platz 3: Die letzte Offenbarung von Stephan M. Rother

War Jesus schwul oder nicht? Die alles entscheidende Frage wird auf über gut 500 Seiten erörtert und bis zum Ende kaum aufgeklärt. Dennoch ist Rother ein wirkliches Glanzstück gelungen. Nach einem verheerenden Brand in der Vatikanischen Bibliothek macht Restaurator Amadeo in einem Buchrücken eine geheimnisvolle Entdeckung, die Hinweise auf ein Schriftstück des Heiligen Johannes mit sich bringt. Leider ist Amadeo nicht der Einzige, der von dem Fragment erfahren hat und so ergibt sich ein Wettrennen quer durch Europa, in dem sein größter Feind der Vatikan selbst ist.

Platz 2: Der 77. Grad von Bill Napier

Auch Napier verwendet in seiner Geschichte einen scheinbar einfachen Mann als Hauptcharakter. Harry Blake ist Buchhändler und soll für einen vermögenden Lord ein gut 400 Jahre altes Manuskript entschlüsseln. Es handelt sich um ein Schriftstück eines Reisenden, der sich auf einem Schiff befindet, das unter Führung des Abenteurers Sir Walter Raleigh in Richtung des „Längengrades Gottes“ fährt. Was sich anfangs nach einer spannenden Aufgabe anhört, entwickelt sich nach dem Tod des Auftraggebers zum reinen Alptraum, der in Harry ungeahnten Ehrgeiz hervorbringt.

Platz 1: Das verlorene Symbol von Dan Brown

Normalerweise wäre diese TopFive wohl mit drei Werken von Dan Brown gespickt, denn seit er sich dazu entschlossen hat, Geschichten über Professor Robert Langdon zu schreiben, dient er als eine Art Richtlinie, an der sich alle messen müssen. Kaum ein Buch wurde so spannungsvoll erwartet wie „Das verlorene Symbol“. Zu Recht, wie sich schon bald zeigte, denn Brown hat es geschafft, die eigene Klasse noch einmal zu steigern. Die Geschichte über ein uraltes Geheimnis der Freimaurer bringt Langdon bis auf den Grund von Washington D.C., wo selbst Tote wieder aufzuerstehen scheinen.


2 Kommentare zu “Die besten Bücher: Mystery-Thriller” Eigenen verfassen
  1. […] ist ein wirklich breites Genre, dem nach unserer TopFive zum Thema Mystery-Thriller heute das Augenmerk gilt. Was Fantasy ausmacht, ist schnell erkennbar, denn schon als kleine Kinder […]

    27.08.2010
  2. FTP für Webmastern…

    Ich fand deinen Beitrag sehr interessant Danke :)…

    13.08.2010
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