Die besten Bücher: Krimis

Woche für Woche haben wir uns nun vorgenommen, für Sie eine ganz persönliche Hitliste aufzubereiten, die dem ein oder anderen vielleicht auch ein paar Ratschläge geben kann, was sich wirklich zu lesen lohnt. Beginnen wollen wir mit der Rubrik Kriminalromane. Doch was ist ein richtiger Krimi? Was macht ihn zu einem besonderen Stück Leseerfahrung? Wenn Sie mich fragen, braucht ein guter Krimi exakt drei Dinge. Das Thema darf nicht abgedroschen sein, die Handlungsstränge müssen logisch, aber nicht zu einfach miteinander verstrickt sein und alles hängt letztlich an dem Hauptprotagonisten, einem Ermittler, der nicht selten durch seine skurrilen Charaktereigenschaften zur ganz besonderen Figur wird.

Platz 5: Die Blutlinie von Cody McFadyen

Jeder weiß, dass Smoky Barrett eine begnadete Ermittlerin ist, doch jeder weiß auch, was passiert, wenn Ermittler direkt von einem Verbrechen betroffen sind. Sie neigen zu emotionalen Handlungen. Smokys Freundin wurde Opfer eines Serientäters, der ein mysteriöses Spiel spielen möchte. Smoky lässt sich darauf ein und gerät mehrfach in Situationen, in denen selbst ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht.

Platz 4: Der verbotene Ort von Fred Vargas

Eifrig war Kommissar Adamsberg ja schon immer, aber mit jedem weiteren Fall scheint die Autorin seinen wahren Charakter hervorbringen zu können. Ein mysteriöser Fund in London und eine Leiche in Paris führen den Ermittler schon bald an einen Ort des Grauens, an dem nicht nur seine schlimmsten Ängste geschürt werden, sondern Adamsberg auch auf die Spur einer längst vergessenen Legende gelangt.

Platz 3: Schneller als der Tod von Josh Bazell

Peter Brown ist zwar kein Kommissar oder Polizist in irgendeinem anderen Dienstgrad, dennoch ist er der Charakter, der Josh Bazells Werk zu einem echten Bestseller macht. Einst als Mafiakiller ins Zeugenschutzprogramm integriert, arbeitet er nun als Arzt in einem städtischen Krankenhaus. Alles scheint perfekt, bis zu dem Tag, an dem ihn sein altes Leben einholt und Peter schnell handeln muss, um sein eigenes Leben vor dem Tod zu bewahren.

Platz 2: Grabesgrün von Tana French

Das Ermittlerduo Rob Ryan und Cassie Maddox ist zwar noch sehr jung, genau darin liegt aber das Besondere ihrer Zusammenarbeit. Die beiden vertrauen sich nicht nur blind, es scheint fast so, als wisse der eine ganz genau, was die andere denkt. Als ein kleines Mädchen auf einem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte tot aufgefunden wird, beginnt ein neuer spannender Fall. Cassie arbeitet wie immer logisch strukturierend, doch Rob scheint mehr zu wissen, als er zunächst preisgeben möchte.

Platz 1: Dead von James Patterson

Ein Mörder in einem Buch ist schon ein wahrlich ausgetüfteltes Konstrukt, Krimis leben auch von ihrer Spannung, die eben auch durch das Böse und seine sich immer wieder wandelnden Gesichter aufrechterhalten wird. Patterson macht in seinem Roman rund um den Profiler Alex Cross etwas ganz Besonderes, denn hier geht es nicht um einen, sondern gleich um zwei Mörder. Genauer gesagt sind es zwei Psychopathen, deren einziges Ziel die Vernichtung von Cross ist. Alex wird zur Spielfigur auf dem Spielbrett seines eigenen Lebens.


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  1. […] es uns in der letzten Woche noch um die TopFive in Sachen Kriminalromane, wollen wir uns in dieser Woche an die Mystery-Thriller wagen. Sicherlich ist es nicht leicht, einen […]

    13.08.2010
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