Der Versuch, eine Schuld zu begleichen

Amir ist zwölf Jahre und er hat einen Traum. Mithilfe eines Wettbewerbes für talentierte Drachensteiger will er endlich den Respekt seines Vaters für sich gewinnen. Seit einigen Jahren schon ist er mit Hassan befreundet, der ihm beim wichtigsten Unterfangen des bisherigen Lebens selbstverständlich unterstützende Hilfe leistet. Hassans Vater ist der Diener von Amir und trotz unterschiedlichem Klassen- und Sozialstand bindet die beiden Jungen eine unglaublich enge Freundschaft, die sich durch zahlreiche gemeinsame Interessen und absolute Verbundenheit charakterisiert. Das hält so lange, bis Amir seine Freundschaft und damit auch Hassan verrät. Zwar hat Amir den Wettbewerb gewonnen, was ihm später aber noch klar wird: Er hat etwas viel Wichtigeres verloren, nämlich seinen Freund Hassan. In kriegerischen Zeiten, denen Afghanistan ausgesetzt ist, verliert er genau das, was ihm über Jahre hinweg Halt und Kraft gegeben hat, eine Freundschaft, die durch nichts zu zerbrechen war. Die beiden gehen getrennte Wege und Amir flüchtet nach der sowjetischen Invasion mit seinem Vater nach Pakistan. Einige Jahre nachdem sich die Wege der Jungen trennten, kehrt der nun erwachsene Amir zurück in seine Heimatstadt Kabul, wo er hofft, seine Schuld endlich begleichen zu können.

Mit „Drachenläufer” erwartet den Leser eine unglaublich mitreißende Geschichte über Freundschaft und Liebe, Verrat und Betrug. Der Autor Khaled Hosseini ist selbst in Kabul geboren und kann uns so an seinen eigenen Erfahrungen und der Verarbeitung dieser teilhaben lassen. Heute, sieben Jahre nach seinem literarischen Durchbruch, der sich mehr als zwölf Millionen Mal verkaufte, kann Hosseini mit „Tausend strahlende Sonnen“ bereits auf einen zweiten Weltbestseller zurückblicken.


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