Der Sieger des ESC 2013 – Emmelie de Forest (Dänemark)

ESC 2013Wahrlich große Stars des Musikbusiness sind am wohl größten Wettbewerb des Genres bereits gescheitert. 2011 beispielsweise wurde mit Blue eine Band, die weltweit Millionen Platten verkaufen konnte, enttäuschender Elfter. In diesem Jahr traf es ihre Landsfrau Bonnie Tyler, die es gar nur auf Rang 19 brachte. Damit landete die Britin immerhin noch zwei Ränge vor Deutschland, für das Cascada trotz guter Vorstellung magere 18 Punkte sammeln konnte. „Glorious“ war das deutsche Abschneiden bei 58. Eurovision Song Contest in Malmö nun wirklich nicht. Dafür aber fielen bei Siegerin Emmelie de Forest aus Dänemark am Ende nicht „Only Teardrops“, sondern auch wahre Jubelströme.

Eine Favoritin als Nachfolgerin von Loreen

Einer der Höhepunkte des Abends war sicherlich der Auftritt von Vorjahressiegerin Loreen, die mit einem Medley rund um den Siegersong 2012, „Euphoria“, die Malmö Arena so richtig in Stimmung brachte. Dass Robin Stjernberg mit seinem Song „You“ nicht in ihre Fußstapfen treten konnte, war bereits nach den Halbfinals deutlich geworden. Dort und auch bei den Buchmachern lag die dänische Elfe im Rennen um den ESC 2013 ganz weit vorne. Ihr Song, eine eindrucksvolle Mixtur aus sanften Tönen, melodischem Rhythmus und der nötigen Energie, zeigte ein enormes Potenzial. Einzig den Konkurrenten aus der Ukraine (Zlata Ognevich), Russland (Dina Garipova) und Norwegen (Margaret Berger) ordnete man Chancen zu, den dritten dänischen Sieg in der Historie zu verhindern. Zu den Benannten gesellte sich mit Farid Mammadov aus Aserbaidschan noch die Überraschung des Abends. Am Ende jedoch war es die erst zwanzigjährige Dänin, die ihren Song ein zweites Mal zum Besten geben durfte.

Enttäuschte Gesichter, eine Panne und trotzdem eine gute Show

Große Hoffnungen hatten auch Cascada, wenngleich ihr Song dem Vorjahressieger deutlich ähnelte. Ob es das entscheidende Kriterium war, lässt sich nicht sagen. Klar ist aber, dass Deutschland am Ende nur 18 Pünktchen bzw. Platz 21 bekam und nach der doppelten Lena und Roman Lob mal wieder abgeschlagen am Ende landete. Trotz alledem blickt Cacsada auf ein tolles Wochenende zurück, trägt man doch durch den guten Auftritt einen Anteil an einem tollen Eurovision Song Contest 2013. Dem verliehen Vorgängerin Lena mit einem Versprecher bei der Punktevergabe aus Deutschland ebenso wie die Moderatorin des Abends, die Komikerin Petra Mede, auch den einen oder anderen anekdotenhaften Moment.


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    21.05.2013
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